Von Rubar Andok
In
unserer gesamten Bewegung, wie auch in all unser Bewertungen hat
sich herausgestellt, dass das Jahr 2008 ein heikles und auch
bestimmendes Jahr wird. An der Grenze zum Sein und Nichtsein hat die
faschistische Armeeeinheit und ihre sadistische Polizei ihren
Schwur, mit all ihren Praktiken, noch einmal ihren
Vernichtungsschwur gegen die Kurden geleistet. Trotz Wohlwollens,
trotz der vielen Friedensaufrufe hat sich auf sehr gut erkennbare
Weise gezeigt, dass die Kurden und die Türken in ein Krieg gezwängt
wurden, dessen Ende nicht absehbar ist – leider hat diese Phase ihre
Anfänge im Frühling gehabt. Wir sagen leider, denn wir als
kurdisches Volk und als bestehende Verteidigungskraft des kurdischen
Volkes, die Guerilla, wollen diesen Krieg nicht. Wir wollen nichts
anderes als eine freie Heimat, ein ehrvolles Leben und ein
Zusammenleben der Völker auf Brüderlichkeit basierend.
Es ist aber so, dass die Lösungslosigkeit immer
tiefer geht und dass dies bewusst gefördert wird. Hinzukommt, dass
die USA, Israel und auch die EU-Länder erregen. Die
imperialistischen Mächte, die die Türkei führen, haben mit den
Slogans „Das Vaterland möge heil sein“ das Land zum Verkauf
ausgestellt. Die Gesellschaft hat das mit den Soldaten und der
Presse bereits akzeptiert.
Formationen wie die USA und die EU sind unecht und
heuchlerisch. Auf der einen Seite geben sie den Anschein, den Türken
gutes zu tun, auf der anderen Seite scheinen sie Freund des
kurdischen Volkes zu sein – aber auf diese Weise behindern sie nur
etwaige Lösungen. Wenn diese Mächte nicht wären, wäre niemals so
viel Blut vergossen worden und das türkische Regime wäre schon auf
dem Weg zur Lösung. Özal, Erbakan und Eşref Bitlis haben es schon
versucht, aber die unechten Führer des Landes, die die Knechte der
Juden sind, haben immer Hindernisse aufgestellt und den Faschismus
auf der anatolischen Erde ausgeübt.
Überall in den Bergen Kurdistans hat ein Krieg
angefangen, den keiner hört, sieht oder auch nicht sehen will.
Zehntausende von faschistischen Militärsoldaten, Spezialeinheiten
und Verräter, die sich verkauf haben, sind wie Wölfe, die nicht mehr
bei sich sind, auf den Bergen. Hinzukommt, dass die Hilfe von den
USA und Israel, auch außerhalb von Südkurdistan, in Nordkurdistan
fortgeführt wird. Beide Seiten haben Verluste erlitten. Die Soldaten
und die Presse spielen auf Befehl des Militärs auf sehr gute Weise
die drei Affen. Sie malen ein Bild, als wäre alles in Ordnung. Die
Gehirne der Volksmitglieder stehen durch Fernsehsendungen, Serien
und Programme wie unter Drogen. Das Teil des Volkes, dass in Rente
ist, sieht diese Situation als Schicksal an, und sind eigentlich
zufrieden. Hingegen sind die demokratischen Türken und die Patrioten
in einer passiven Situation, sie haben das Volk den Wölfen
überlassen. Dann, wenn die Bomben in die Luft fliegen und jeden Tag
Bilder von den Soldaten, wie im Irak, über die Fernseher ziehen
werden, werden sie wie die Krokodile damit beginnen zu weinen.
Die PKK hat vom ersten Funken, bis sie sich
ausweitende und Millionen in sich barg, immer die Kraft der Jugend
gehabt. Diese Situation schmerzt uns in den heutigen Tagen am
meisten. Demokratische Veranstaltungen und gesellschaftliche
Auseinandersetzungen reichen nicht mehr aus. Hunderttausende von
kurdischen Jugendlichen sind vor allem in Kurdistan und auch im
Ausland sehr empfänglich und sie nehmen an Aktionen und Aktivitäten
teil. Dieses Potential und Loyalität muss auf bewusste Weise und
auch organisiert in den Weg der Revolution eingebettet werden. Die
Jugendlichen müssen zuerst, um eine demokratische Politik zu
erlernen, eine gute Bildung erhalten. Politiker, die seit Jahren ihr
Wissen gefestigt haben, müssen die Philosophie vom Vorsitzenden Apo
an die Jugendlichen weiter geben. Alle Tätigkeiten für eine
Teilnahme müssen mit größtem Bestreben durchgeführt werden. Der
einzige Weg zur Lösung ist durch eine Guerillaeinheit von 40-50
Tausend Mitgliedern möglich. Die Erklärung von İlker Başbuğ in
Zypern ist ein Zeichen dafür. Er hat sich bi mindestens 2010 ins
Auge gefasst, mit seiner faschistischen und das Land durcheinander
bringen Politik, Zehntausende von Jugendlichen in den Tod zu
treiben. Wenn die Situation nun das zeigt, dann ist die größte
Arbeit der Guerilla die vorliegt, die Zahl der Aktionen in den
Bergen und in den Städten zu erhöhen. Speziell in den Städten müssen
die Jugendlichen, ohne auf die Guerilla zu warten, Aktionen
durchführen, die den Feind Einbussen verzeichnen lassen. Aus diesem
Grund ist die Teilnahme und die Teilnahmearbeit am wichtigsten – das
nennt man dann Jugendarbeit. Das bedeutet, dass die Guerilla größer
wird, dass die Jugendarbeit neue Teilnehmer braucht. Aus diesem
Grund müssen wir neuer Teilnahmearbeit große Wichtigkeit beimessen
und muss beigemessen werden. An so viele wie möglich im Volk zu
gelangen, das führen der Jugendlichen, die Rache wollen und das
Knüpfen von Kontakten basiert auf einer großen Wichtigkeit. Es
müssen ohne auf Müdigkeit geachtet Gemeinschaften gegründet werden.
Nur auf diese Weise wird die Organisation einer
Partei weiter entwickelt, die Guerilla Armee erneuert, mit frischem
Blut wird die Jugendbewegung ihrem Namen gerecht werden. Unsere
Slogans „gençlik Botan’a, özgür vatana“ (Die Jugend nach Botan, zur
freien Heimat“ haben noch immer Geltung und ist Zentrum der
Heldenhaftigkeit. Der Feind ist noch immer dabei sich zu Mühen, mit
Hunderttausenden von Soldaten Botan einzunehmen und es unaktiv
stehen zu lassen. Botan und alle großen Freiheitsgebiete sind für
die Jugend, für die Frauen und für all die, die Rache geschworen
haben, offen. Für alle Patrioten, für alle Empfänglichen, für all
die, die der feindlichen Polizei sowie ihren barbarischen Angriffen
Rache geschworen haben und ihnen die nötige Antwort geben wollen,
rufen wir in die uneinnehmbaren Berge von Botan, Zagros, Amed und
Dersim. Die Jugendlichen dürfen mit den Worten, wie man nimmt nicht
bei der Guerilla teil, es ist jetzt nicht der Zeitpunkt – oder egal
was für eine Begründung auch immer, nicht beeinflusst und
aufgehalten werden. Dieser Gedanke und die Verteidigung dieses
Gedankens ist ein Verrat an unseren Gefallenen und nichts anderes
als Feigheit. Das ist eine abbauende Haltung.
Auf diesem Grundstein aufbauend, soll jeder in die
Freiheitsberge kommen und Gebrauch von dem Recht des aktiven Kampfes
machen und sich unseren Guerilla anschließen, damit diese bekräftigt
und effektiv kämpfen können. Der einzige Weg zur Krönung des
Freiheitsweges ist das. Damit der Widerstand im Zap vermehrt werden
kann, müssen die jungen Mädchen und Knaben im Freiheitstanz ihren
Platz einnehmen.