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DEN PLATZ IM FREIHEITSTANZ EINNEHMEN!

18 April  2008

Von Rubar Andok

 

In unserer gesamten Bewegung, wie auch in all unser Bewertungen hat sich herausgestellt, dass das Jahr 2008 ein heikles und auch bestimmendes Jahr wird. An der Grenze zum Sein und Nichtsein hat die faschistische Armeeeinheit und ihre sadistische Polizei ihren Schwur, mit all ihren Praktiken, noch einmal ihren Vernichtungsschwur gegen die Kurden geleistet. Trotz Wohlwollens, trotz der vielen Friedensaufrufe hat sich auf sehr gut erkennbare Weise gezeigt, dass die Kurden und die Türken in ein Krieg gezwängt wurden, dessen Ende nicht absehbar ist – leider hat diese Phase ihre Anfänge im Frühling gehabt. Wir sagen leider, denn wir als kurdisches Volk und als bestehende Verteidigungskraft des kurdischen Volkes, die Guerilla, wollen diesen Krieg nicht. Wir wollen nichts anderes als eine freie Heimat, ein ehrvolles Leben und ein Zusammenleben der Völker auf Brüderlichkeit basierend.

Es ist aber so, dass die Lösungslosigkeit immer tiefer geht und dass dies bewusst gefördert wird. Hinzukommt, dass die USA, Israel und auch die EU-Länder erregen. Die imperialistischen Mächte, die die Türkei führen, haben mit den Slogans „Das Vaterland möge heil sein“ das Land zum Verkauf ausgestellt. Die Gesellschaft hat das mit den Soldaten und der Presse bereits akzeptiert.

Formationen wie die USA und die EU sind unecht und heuchlerisch. Auf der einen Seite geben sie den Anschein, den Türken gutes zu tun, auf der anderen Seite scheinen sie Freund des kurdischen Volkes zu sein – aber auf diese Weise behindern sie nur etwaige Lösungen. Wenn diese Mächte nicht wären, wäre niemals so viel Blut vergossen worden und das türkische Regime wäre schon auf dem Weg zur Lösung. Özal, Erbakan und Eşref Bitlis haben es schon versucht, aber die unechten Führer des Landes, die die Knechte der Juden sind, haben immer Hindernisse aufgestellt und den Faschismus auf der anatolischen Erde ausgeübt.

Überall in den Bergen Kurdistans hat ein Krieg angefangen, den keiner hört, sieht oder auch nicht sehen will. Zehntausende von faschistischen Militärsoldaten, Spezialeinheiten und Verräter, die sich verkauf haben, sind wie Wölfe, die nicht mehr bei sich sind, auf den Bergen. Hinzukommt, dass die Hilfe von den USA und Israel, auch außerhalb von Südkurdistan, in Nordkurdistan fortgeführt wird. Beide Seiten haben Verluste erlitten. Die Soldaten und die Presse spielen auf Befehl des Militärs auf sehr gute Weise die drei Affen. Sie malen ein Bild, als wäre alles in Ordnung. Die Gehirne der Volksmitglieder stehen durch Fernsehsendungen, Serien und Programme wie unter Drogen. Das Teil des Volkes, dass in Rente ist, sieht diese Situation als Schicksal an, und sind eigentlich zufrieden. Hingegen sind die demokratischen Türken und die Patrioten in einer passiven Situation, sie haben das Volk den Wölfen überlassen. Dann, wenn die Bomben in die Luft fliegen und jeden Tag Bilder von den Soldaten, wie im Irak, über die Fernseher ziehen werden, werden sie wie die Krokodile damit beginnen zu weinen.

Die PKK hat vom ersten Funken, bis sie sich ausweitende und Millionen in sich barg, immer die Kraft der Jugend gehabt. Diese Situation schmerzt uns in den heutigen Tagen am meisten. Demokratische Veranstaltungen und gesellschaftliche Auseinandersetzungen reichen nicht mehr aus. Hunderttausende von kurdischen Jugendlichen sind vor allem in Kurdistan und auch im Ausland sehr empfänglich und sie nehmen an Aktionen und Aktivitäten teil. Dieses Potential und Loyalität muss auf bewusste Weise und auch organisiert in den Weg der Revolution eingebettet werden. Die Jugendlichen müssen zuerst, um eine demokratische Politik zu erlernen, eine gute Bildung erhalten. Politiker, die seit Jahren ihr Wissen gefestigt haben, müssen die Philosophie vom Vorsitzenden Apo an die Jugendlichen weiter geben. Alle Tätigkeiten für eine Teilnahme müssen mit größtem Bestreben durchgeführt werden. Der einzige Weg zur Lösung ist durch eine Guerillaeinheit von 40-50 Tausend Mitgliedern möglich. Die Erklärung von İlker Başbuğ in Zypern ist ein Zeichen dafür. Er hat sich bi mindestens 2010 ins Auge gefasst, mit seiner faschistischen und das Land durcheinander bringen Politik, Zehntausende von Jugendlichen in den Tod zu treiben. Wenn die Situation nun das zeigt, dann ist die größte Arbeit der Guerilla die vorliegt, die Zahl der Aktionen in den Bergen und in den Städten zu erhöhen. Speziell in den Städten müssen die Jugendlichen, ohne auf die Guerilla zu warten, Aktionen durchführen, die den Feind Einbussen verzeichnen lassen. Aus diesem Grund ist die Teilnahme und die Teilnahmearbeit am wichtigsten – das nennt man dann Jugendarbeit. Das bedeutet, dass die Guerilla größer wird, dass die Jugendarbeit neue Teilnehmer braucht. Aus diesem Grund müssen wir neuer Teilnahmearbeit große Wichtigkeit beimessen und muss beigemessen werden. An so viele wie möglich im Volk zu gelangen, das führen der Jugendlichen, die Rache wollen und das Knüpfen von Kontakten basiert auf einer großen Wichtigkeit. Es müssen ohne auf Müdigkeit geachtet Gemeinschaften gegründet werden.

Nur auf diese Weise wird die Organisation einer Partei weiter entwickelt, die Guerilla Armee erneuert, mit frischem Blut wird die Jugendbewegung ihrem Namen gerecht werden. Unsere Slogans „gençlik Botan’a, özgür vatana“ (Die Jugend nach Botan, zur freien Heimat“ haben noch immer Geltung und ist Zentrum der Heldenhaftigkeit. Der Feind ist noch immer dabei sich zu Mühen, mit Hunderttausenden von Soldaten Botan einzunehmen und es unaktiv stehen zu lassen. Botan und alle großen Freiheitsgebiete sind für die Jugend, für die Frauen und für all die, die Rache geschworen haben, offen. Für alle Patrioten, für alle Empfänglichen, für all die, die der feindlichen Polizei sowie ihren barbarischen Angriffen Rache geschworen haben und ihnen die nötige Antwort geben wollen, rufen wir in die uneinnehmbaren Berge von Botan, Zagros, Amed und Dersim. Die Jugendlichen dürfen mit den Worten, wie man nimmt nicht bei der Guerilla teil, es ist jetzt nicht der Zeitpunkt – oder egal was für eine Begründung auch immer, nicht beeinflusst und aufgehalten werden. Dieser Gedanke und die Verteidigung dieses Gedankens ist ein Verrat an unseren Gefallenen und nichts anderes als Feigheit. Das ist eine abbauende Haltung.

Auf diesem Grundstein aufbauend, soll jeder in die Freiheitsberge kommen und Gebrauch von dem Recht des aktiven Kampfes machen und sich unseren Guerilla anschließen, damit diese bekräftigt und effektiv kämpfen können. Der einzige Weg zur Krönung des Freiheitsweges ist das. Damit der Widerstand im Zap vermehrt werden kann, müssen die jungen Mädchen und Knaben im Freiheitstanz ihren Platz einnehmen.
 

 
 
         
 
 

 

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