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Mit dem erblühen der Knospen wird das Feuer, dass von Mazlum und seinen Freunden entfacht worden ist, noch stärker

April 2008

Von Aram Masis

 

Mit dem Eintritt in den neuen Frühling, haben die Guerilla in den Bergen Kurdistans über das Fernsehen und das Radio die Volksaufstände unseres Volkes beim Newroz 2008 beobachtet. Für die Guerilla, die den Frühling mit höchsten Emotionen durchlebt haben, bedeutete die stolze und mutige Haltung des Volkes ein Zeichen dafür, dass sich der Widerstand im Zap erwiesen hat und es eine große moralische Quelle war im Widerstandskampf im Süden und Norden Kurdistans gegen die verleugnende und vernichtende Denkweise. Es ist unmöglich gefühllos dem Ganzen gegenüber zu stehen. Es ist ein Volk das mit Hunderttausenden zusammen aus tiefstem Herzen nach Freiheit ausruft. Für die Freiheitskämpfer ist es eine große Aufregung dem gerecht zu werden und Mittelpunkt der Hoffnung zu sein. Zu keinem Zeitpunkt der Geschichte hat das kurdische Volk so sehr nach Freiheit gerufen und sich für ihre Werte eingesetzt. Es ist eine große Antwort für die Kreise geworden, die behaupten, dass sie das kurdische Volk vernichtet haben, vernichten werden oder erklärten, es sei marginal.

Den ganzen Winter über wurden mit technischer und witterungsbedingter Hilfe Operationen durchgeführt, trotz dem, dass sie gewarnt worden sind, haben manche Verräter bei diesen Operationen ihre Plätze eingenommen. Diese Verräter wurden gewarnt und von nun an befinden sie sich im Status „vereidigte Feinde" und werden so behandelt.

Im Verlaufe dieser Operationen sind in Besta und Hêzil Tal neun Menschen, neun Herzen, neun Freiheitsknospen für ihr Land voller Würde, mit erhobenen Köpfen in die Karawane der Gefallenen eingetreten. Wir versprechen, dass ihr Andenken immer Licht auf unserem Weg bedeuten wird und bis zur Verwirklichung ihrer Ideale ein großer Widerstand bestehen wird. Trotz allem hat das kurdische Volk im Namen des Wegweisers Apo, den Willen für ein demokratisches und freies Kurdistan kundgegeben. Hunderttausende sind mit dem Slogan Êdî Bes e! (Es reicht) Plätze geströmt und haben das diesjährige Newroz zum Newroz mit der Führung erklärt. Die Begeisterung und Entschlossenheit unseres Volkes ist zur Krone auf dem Weg zum freien Kurdistan geworden.

In jedem Dorf, in jeder Stadt Kurdistans haben Hunderttausende, die ihr Vertrauen in die Liebe der Berge gesetzt haben, die Nachricht „ich bin da und werde immer hier sein" der ganzen Welt ausgerufen. Unser Volk hat auch mit dem Lied „Oramar Widerstand" und ihren Slogans den Widerstand im Zap begrüßt. Jetzt ist die Reihe an den Guerilla, um den Geist des Volksaufstandes aufrecht zu erhalten. Die Reihe ist bei den Volksverteidigungskräften HPG.

Speziell in Van, Siirt, Hakkari, Yüksekova und in noch anderen türkischen Metropolen haben die türkischen Polizisten mit ihrem verbietenden und faschistischen Gedankengut unser Volk angegriffen. Sie müssen wissen, dass Rache für jeden Schlag, für jeden Hieb genommen wird. Der Angriff auf unser Volk, dass verteidigungslos, auf demokratischem Wege auf den Veranstaltungen nach Freiheit gerufen, mit Panzern und Schlagstöcken kann nicht in den Kreis der Tapferkeit aufgenommen werden. Es wäre wohl der richtige Zeitpunkt die Position der Soldaten in Oramar und Zap vor Augen zu führen. Bis zum heutigen Tage sind keine direkten Angriffe auf diese faschistischen Kreise gestartet worden. Die verängstigten und feigen Höllenwärter aus Van, Siirt, Hakkari und Yüksekova werden aber nicht ohne Antwort bleiben. Dem entgegen müssen die Guerilla auf den Plätzen, neben den Kindern mit ihren Steinen, so schnell wie möglich im Freiheitstanz ihren Platz einnehmen, damit unsere Antwort groß wird. Es wird Rache für jeden Schlag gegen unsere Mütter, Schwestern und Väter, für jeden Schuss genommen werden. Dies können wir nur tun, in dem wir in der Armee des kurdischen Freiheitskampfes, in der HPG unseren Platz einnehmen. Alle die, die sich nicht am Guerilla-Kampf beteiligen können, müssen von dem Ort aus, wo sie sich befinden, mit noch größerer Kraft Aktionen gegen die Feinde ausführen. Wenn 3-4 junge Menschen zusammen kommen und sich gut organisieren, verzeichnet der Feind in ganz unerwarteten Momenten große Einbussen. Dafür gibt es Plattform und Möglichkeiten. Wir müssen die faschistischen Polizisten jeden Tag mit Alpträumen schlafen lassen. Wir dürfen nicht vergessen, dass jeder junge Mensch, der sich mit der Philosophie von Apo identifiziert, ein Stadt-Guerilla ist; denn die Angriffslust des Feindes ist wegen seiner Angst und Verzweiflung.
 

 
 
         
 
 

 

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