
Mit dem Eintritt in den neuen Frühling, haben die Guerilla in den
Bergen Kurdistans über das Fernsehen und das Radio die
Volksaufstände unseres Volkes beim Newroz 2008 beobachtet. Für die
Guerilla, die den Frühling mit höchsten Emotionen durchlebt haben,
bedeutete die stolze und mutige Haltung des Volkes ein Zeichen
dafür, dass sich der Widerstand im Zap erwiesen hat und es eine
große moralische Quelle war im Widerstandskampf im Süden und Norden
Kurdistans gegen die verleugnende und vernichtende Denkweise. Es ist
unmöglich gefühllos dem Ganzen gegenüber zu stehen. Es ist ein Volk
das mit Hunderttausenden zusammen aus tiefstem Herzen nach Freiheit
ausruft. Für die Freiheitskämpfer ist es eine große Aufregung dem
gerecht zu werden und Mittelpunkt der Hoffnung zu sein. Zu keinem
Zeitpunkt der Geschichte hat das kurdische Volk so sehr nach
Freiheit gerufen und sich für ihre Werte eingesetzt. Es ist eine
große Antwort für die Kreise geworden, die behaupten, dass sie das
kurdische Volk vernichtet haben, vernichten werden oder erklärten,
es sei marginal.
Den ganzen Winter über wurden mit technischer und
witterungsbedingter Hilfe Operationen durchgeführt, trotz dem, dass
sie gewarnt worden sind, haben manche Verräter bei diesen
Operationen ihre Plätze eingenommen. Diese Verräter wurden gewarnt
und von nun an befinden sie sich im Status „vereidigte Feinde" und
werden so behandelt.
Im Verlaufe dieser Operationen sind in Besta und Hêzil Tal neun
Menschen, neun Herzen, neun Freiheitsknospen für ihr Land voller
Würde, mit erhobenen Köpfen in die Karawane der Gefallenen
eingetreten. Wir versprechen, dass ihr Andenken immer Licht auf
unserem Weg bedeuten wird und bis zur Verwirklichung ihrer Ideale
ein großer Widerstand bestehen wird. Trotz allem hat das kurdische
Volk im Namen des Wegweisers Apo, den Willen für ein demokratisches
und freies Kurdistan kundgegeben. Hunderttausende sind mit dem
Slogan Êdî Bes e! (Es reicht) Plätze geströmt und haben das
diesjährige Newroz zum Newroz mit der Führung erklärt. Die
Begeisterung und Entschlossenheit unseres Volkes ist zur Krone auf
dem Weg zum freien Kurdistan geworden.
In jedem Dorf, in jeder Stadt Kurdistans haben Hunderttausende, die
ihr Vertrauen in die Liebe der Berge gesetzt haben, die Nachricht
„ich bin da und werde immer hier sein" der ganzen Welt ausgerufen.
Unser Volk hat auch mit dem Lied „Oramar Widerstand" und ihren
Slogans den Widerstand im Zap begrüßt. Jetzt ist die Reihe an den
Guerilla, um den Geist des Volksaufstandes aufrecht zu erhalten. Die
Reihe ist bei den Volksverteidigungskräften HPG.
Speziell in Van, Siirt, Hakkari, Yüksekova und in noch anderen
türkischen Metropolen haben die türkischen Polizisten mit ihrem
verbietenden und faschistischen Gedankengut unser Volk angegriffen.
Sie müssen wissen, dass Rache für jeden Schlag, für jeden Hieb
genommen wird. Der Angriff auf unser Volk, dass verteidigungslos,
auf demokratischem Wege auf den Veranstaltungen nach Freiheit
gerufen, mit Panzern und Schlagstöcken kann nicht in den Kreis der
Tapferkeit aufgenommen werden. Es wäre wohl der richtige Zeitpunkt
die Position der Soldaten in Oramar und Zap vor Augen zu führen. Bis
zum heutigen Tage sind keine direkten Angriffe auf diese
faschistischen Kreise gestartet worden. Die verängstigten und feigen
Höllenwärter aus Van, Siirt, Hakkari und Yüksekova werden aber nicht
ohne Antwort bleiben. Dem entgegen müssen die Guerilla auf den
Plätzen, neben den Kindern mit ihren Steinen, so schnell wie möglich
im Freiheitstanz ihren Platz einnehmen, damit unsere Antwort groß
wird. Es wird Rache für jeden Schlag gegen unsere Mütter, Schwestern
und Väter, für jeden Schuss genommen werden. Dies können wir nur
tun, in dem wir in der Armee des kurdischen Freiheitskampfes, in der
HPG unseren Platz einnehmen. Alle die, die sich nicht am
Guerilla-Kampf beteiligen können, müssen von dem Ort aus, wo sie
sich befinden, mit noch größerer Kraft Aktionen gegen die Feinde
ausführen. Wenn 3-4 junge Menschen zusammen kommen und sich gut
organisieren, verzeichnet der Feind in ganz unerwarteten Momenten
große Einbussen. Dafür gibt es Plattform und Möglichkeiten. Wir
müssen die faschistischen Polizisten jeden Tag mit Alpträumen
schlafen lassen. Wir dürfen nicht vergessen, dass jeder junge
Mensch, der sich mit der Philosophie von Apo identifiziert, ein
Stadt-Guerilla ist; denn die Angriffslust des Feindes ist wegen
seiner Angst und Verzweiflung.