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An die Presse und Öffentlichkeit

21 Juli 2008

MITTEILUNG DER KOMMANDATUR DES HPG HAUPTQUARIERTES VOM 21. JULI 2008

 

Am 9. Juli hat die Serhat Bundeslandkommandatur 3 deutsche Staatsbürger, als diese in die Guerillagebiete im Ağrı gingen aus eigener Initiative festgenommen. Während dieser Sache, die als Reaktion wegen der feindlichen Haltung der deutschen und der türkischen Regierung gegenüber unserem Volk und unserer Bewegung, entstanden ist, wurde seitens unserer Guerilla den deutschen Staatsbürgern gegenüber weder eine schlechte Behandlung noch ein schlechtes herannahen zu Tage gelegt. Die Sicherheit ihres Lebens stand war höchste Priorität. Es wurden negative Vorkehrungen erwartet und diesbezüglich wurden Vorkehrungen getroffen.
 

Zu letzt hat die Serhat Bundeslandkommandatur, die Erklärung der KCK vor Augen führend und dem Aufruf der İHD, MAZLUMDER, DTP und des türkischen Friedensparlamentes folgend, sich dazu entschlossen, die drei festgenommenen deutschen Staatsbürger frei zu lassen. Diesbezüglich ist am 19. Juli 2008 eine Kommission, die sich aus Mitgliedern der İHD, MAZLUMDER, DTP und des türkischen Friedensparlamentes zusammenschloss, und man hat zusammen beschlossen, dass die Freilassung am 20. Juli, abends um 20.00 Uhr vollführt werden solle. Wegen den Operationen der türkischen Armee konnte das Leben der drei deutschen Staatsbürger und das Leben der Kommissionsmitglieder nicht in Gefahr gebracht werden, aus diesem Grunde wurde die Freilassung nicht wie geplant vollführt. Sie fand am 20. Juli 2008 um 12.00 Uhr im Dorf Güngören, in Doğubayazıt statt.
 

Wie wir bereits schon vorher der Öffentlichkeit mitgeteilt haben, halten wir uns als HPG an internationale Kriegsregeln und an den Vertrag von Genf. Genau so, wie es bis zum heutigen Tage durchgeführt wurde, wurden unsererseits keine Zivilbevölkerung in irgendeiner Weise angegriffen, dies wird auch weiterhin so bleiben. Wir möchten als die Kräfte der HPG darauf hinweisen, dass wir uns gegen jeglichen Angriff gegenüber unserem Volk und unseren freiheitlichen Werten die gesetzliche Verteidigungsstrategie nutzen und uns im Rahmen internationaler Verträge bewegen. Weiter weisen wir darauf hin, dass bei Fortführen der negativen Politik der deutschen Regierung gegenüber unserem Volk, wir Schwierigkeiten damit haben könnten, mögliche Reaktionen verhindern zu können.

 

HPG HAUPTQUARTIER KOMMANDATUR

 
 
 

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