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Türkische Presse vertuscht
Wahrheiten der Armee.
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. August 2007 |
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HPG-Hauptquatier: Dr. Bahoz
Erdal im Interview zum aktuellen Thema
Interviewer: In letzter Zeit hat man in den türkischen
Medien über Rivalitäten in der PKK berichtet. Was ist Ihre Meinung
dazu?
Dr. Erdal: Der Führer hat seit Wochen keinen Kontakt
mehr zu seinen Anwälten und zu seiner Familie. Die Operationen
werden ausgeweitet. In der Presse berichtet die türkische Armee über
Selbstmordattentäter in den Medya-Verteidigungsgebieten. Jedoch sind
dies alles Lügen, die die Armee im Umlauf bringen. Somit wird die
Demokratie untergraben und das Volk wird so unter Druck gesetzt. Der
Höhepunkt ist erreicht! Sie verfolgen das Ziel, uns von wichtigeren
Themen abzulenken. Damit wollen sie unser Volk demoralisieren und
uns in die Verzweiflung führen.
Die türkische Presse ist eine militante Presse.
Jeden Tag werden Lügen aufgetischt. Man meldet, dass einige
unserer
Anhänger desertiert und zur türkischen Armee übergelaufen sind. Auch
wird berichtet, dass der Widerstandskampf auseinander bricht. Somit
gibt man das Bild, dass die PKK nicht mehr existiert und am ende
ist.
Das stimmt NICHT!
Wir sind weiterhin aktiv. Die Guerilla-Kämpfer verteidigen sich nur
in Notfällen. Die Kämpfer gehen dabei taktisch vor. Eine
demokratische Lösung zu finden, gilt weiterhin als Hauptziel. Bis zu
den letzten Wahlen fanden keine Kampfhandlungen statt. Damit wollte
die Guerilla deutlich machen, dass sie eine diplomatische Lösung des
Kurdenproblems weiterhin anstrebt.
Trotz vieler eingebrachter Lösungswege und Fortschritte stellt es
die Türkei so dar, dass es in der PKK Zwietracht gibt.
Das ist Gehirnwäsche!
Es dient nur zum Zweck, unser Volk zu demoralisieren und Unruhe zu
stiften. Das ist ein Teil des Krieges gegen uns. Auch in der
Vergangenheit hatte der türkische Generalstab zugegeben, dass es
mentale Beeinflussung ist. Wir erwarten von unserem Volk, dass es
diese Art von Politik nicht wortlos hinnimmt.
Interviewer: Im südlichen Kurdistan, nämlich m
syrischen Teil im dortigen Grenzgebiet siedeln sich provokant Araber
an. Was können Sie uns dazu sagen?
Dr. Erdal: Die syrische Regierung plant, uns Kurden
zu unterwandern. Die Regierung hegt die Absicht, im Gebiet Derik
Dirbêbsiye Araber anzusiedeln. Sie möchte in diesem Gebiet damit das
demografische Gefälle zu Gunsten der arabischen Bevölkerung ändern.
So soll das bis heute dort lebende Volk eine Minderheit werden, die
keinerlei Rechte besitzt. Wir gehen davon aus, dass die
Verantwortlichen aus den Reihen des Regimes
stammen. Diese Leute wollen die Kurdenfrage so lösen, in dem sie die
dort ansässigen Kurden vertreiben oder vernichten.
Sie erkennen dieses Volk
NICHT an.
Diese Politik wird in Syrien zu Aufständen führen und in einem Krieg
zwischen beider Völker enden. In diesem Sinne darf unser Volk in
Südkurdistan die Gefahr nicht ignorieren. Es muss sich dagegen
wehren. Seit Frühling dieses Jahres hat die türkische Armee an der
Grenze zum Irak Lager errichtet. Da will sie erreichen, dass sich
keine Menschen dort ansiedeln können die syrische Regierung sollte
sich nicht die türkische Politik zur Lösung
der Kurdenfrage zum Vorbild nehmen.
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