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Dr. Bahoz Erdal

Zu aller erst muss man wissen das
Kurdistan besetzt ist. Es sind sowieso tausende von Soldaten in
Kurdistan positioniert. Aus diesem Grund ist der Bau von Stellungen
nichts anderes als die Frühlingsoffensive in Gang zu bringen und zu
beschleunigen. Während der Winterzeit wurden die Operationen so wie
so ohne Unterbrechung fortgeführt. Während sie einerseits unseren
Generalsekretär vergiftet haben, haben sie andererseits versucht
unsere Führung durch Killerkommandos, die sie gesendet haben,
auszuschalten. Das Volk wurde verhaftet und unterdrückt. Während der
Vorbereitungen für die Frühjahroffensive wurden in den Gebieten
Şırnak, Uludere, Çukurca und Şemdinli Stellungen errichtet. Die
Kräfte, welche in Grenzgebiete gezogen wurden, wurden technisch
aufgerüstet. Letztes Jahr zu dieser Zeit wurden ebenso unter der
Bezeichnung Halbmondoffensive 250000 Mann an der Grenze in Stellung
gebracht und in den Medien behauptet, es werde eine
grenzüberschreitende Offensive geben. Jedoch blieben diese
Behauptungen nur leere Worte. Nun haben wir einen ähnlichen Zustand.
Die türkische Armee konzentriert so wie so einen großen Teil ihrer
Kräfte in Kurdistan. Die türkische Armee hat Kurdistan praktisch
besetzt. Als ein Resultat dieser Haltung vollführt der Türkische
Staat die Leugnungs- und Vernichtungspolitik gegen unser Volk und
damit der Kurdischen Gerilla, welche dessen legitime
Verteidigungskraft darstellt. Zu diesem Zweck hat der Türkische
Staat alle seine durchgeführten Operationen, die die Vernichtung zum
Ergebnis hatten, auf das ganze Jahr verteilt. Selbst in den
Wintermonaten hat er eine Aktivität an den Tag gelegt. Überal, wo
unsere Gerilla stationiert hatte, hat er versucht die strategischen
Positionen den ganzen Winter über zu halten. Und dort,wo er es
schaffen konnte, hat er versucht, die Winterbedingungen, welche
einen Nachteil bildeten für die Gerilla für sich zu nutzen. Mit den
Operationen hat er versucht die Moral unserer Einheiten zu zermürben
und bewegungslos zu machen. Trotz dieser Aktivität und Handlung hat
er kaum Ergebnisse aufzeigen können. Jetzt wird versucht die
Besatzung und Belagerung in allen unseren Gebieten zu vergrössern
und zu erweitern. Ein Teil der Streitkräfte, welche die
Besatzungstruppen bilden, wird mit Hilfe der sogenannte
Boluspezialeinheiten versucht aufzustocken. Sowohl innerhalb
Kurdistans als auch an den Grenzgebieten werden Stellungen ausgebaut.
Aus diesem Grund ist es ersichtlich, dass eine Art Aktivität
vorhanden ist. Jedoch ist das nichts Neues und erst Recht eine
resultatschafende Handlung. Wie man sich erinnern kann, haben die
;Mehmetciks; auch letzes Jahr so eine Offensive gestartet und in den
Medien wurde es groß geredet. Jedoch entpuppte es sich als ein
Reinfall. Der daraus resultierende Zustand ist kein Neuer. Es ist
das Ergebnis der Besatzungswirklichkeit in Kurdistan und nicht mehr
als ein Propagandamittel statt einer Lösung. Dies ist nichts anderes
als eine Propagandabombardierung gegen unser Volk und unsere
Gerilla, welche versucht unsere demokratische Haltung zunichte zu
machen und im Keime zu ersticken. Zu allererst muss man betonen das
unsere Kräfte aufgrund der Vergiftung unseres Generalsekretärs sehr
aufgebracht sind.Wir haben mehrere Male betont, dass wir die Haltung
und Annäherung zu unserem Generalsekretär als Friedens- und
Kriegsgrund ansehen werden. Das Leben unseres Generalsekretärs ist
in Gefahr. Es hat einen kritischen Punkt erreicht. Sollte die nötige
Haltung seitens der Türkei zur Gesundung des Generalsekretärs nicht
offengelegt werden, so wird das unweigerlich zu einem Krieg führen,
den keiner mehr kontrollieren oder aufhalten kann. Bis zum heutigen
Tag war es unser Generalsekretär, der unsere Guerilla im Zaum hielt.
Nur durch die Haltung, die unser Generalsekretär an den Tag legte,
befand sich unsere Guerilla in der Verteidigungsstellung. Wer wird
dann die Guerilla aufhalten können, während ma es auf das Leben
unseres Generalsekretärs abgesehen hat. Wir warnen nochmal
eindringlich davor, sollte diese Haltung fortgesetzt werden und
unser Generalsekretär nicht medizinisch behandelt werden, so wird es
unweigerlich zu einer Irakisierung der Türkei kommen,indem jeden Tag
Selbstmordattentäter sich hochjagen werden. Wir sind die Garantie
der Demokratisierung und Befreiung des kurdischen Volkes. Auf dieser
Linie ist unsere Mission - die legitime Verteidigung unseres Volkes,
unsere Gerilla und unserer Errungenschaften. Zu allererst ist unser
Generalsekretär Apo ein unantastbarer Wert des kurdischen Volkes und
seiner Gerilla. Das kurdische Volk ist erst durch Apos
Errungenschaften und Anstrengungen aufgewacht und hat seine
nationale Identität gefunden. All die Errungenschaften, die das
kurdische Volk heute besitzt, hat es erst durch Apo erreicht. Diese
Tatsache ist die unveränderliche Realität des kurdischen Volkes. Das
kurdische Volk und dessen Ehre spiegeln sich in Apo wieder. Die
Annäherung an Herrn Öcalan spiegelt auch die Annäherung an das
kurdische Volk wieder. Die Freiheit von Apo ist die Freiheit des
Kurdischen Volkes und seine Vergiftung stellt somit die Vergiftung
des kurdischen Volkes dar. Dies ist das wichtigste Fundament auf
dessen Grundlage wir handeln. Der Angriff auf unseren
Generalsekräter, die Operationen gegen unsere Gerilla und der Druck
auf unser Volk sind parallel stattfindende Handlungen. Auf diesem
Fundament bewerten wir die Handlungen und nähern uns ihr auch auf
dieser Grundlage. Unser Generalsekretär wollte, dass der
Waffenstillstand bis zum Mai andauert. Mit dem Aufruf zum
Waffenstillstand seitens unseres Generalsekretärs, haben wir uns
trotz aller Provokationen und Operationen gegen die Gerilla davon
nicht abhalten lassen. Aber seit Offenlegung über die Vergiftung
unseres Generalsekretärs hat der Waffenstillstand seine Bedeutung
verloren. Mit so einer Tatsache kann keiner von uns erwarten, dass
wir den Waffenstillstand weiterführen und dies auch nicht erwarten.
Diejenigen, die von uns ein Waffenstillstand verlangen, sollten an
die Gegebenheiten denken und auf die Türkei selbst Druck machen.
Sollten diese Kräfte es versäumen zu handeln, so werden wir auch sie
als ein Teil dieser Angriffe bewerten und sie dafür mit
verantwortlich machen. In der jetzigen Phase, in der wir angelangt
sind, reden wir vielmehr darüber, wie wir den Krieg führen sollen,
statt von einem Waffenstillstand. Die türkischen Streitmächte,
welche die Hauptwurzel des Verleugnungs- und Vernichtungskrieges
gegen das kurdische Volk darstellen, haben ihre Haltung gegenüber
dem ausgerufenen Waffenstillstand eigentlich schon sehr früh Kund
getan. Als einer der größten Profiteure dieses Krieges hat Ilker
Basbug selbst betont, dass dieser Krieg andauern wird, bis der
letzte Terrorist Tod ist. Trotz allem wurden trotz des
Waffenstillstandes die Operationen seit Winterbeginn bis zum
Frühlingsanfang fortgeführt und man will sie jetzt ausweiten.
Natürlich ist diese Haltung die Antwort der türkischen Armee auf den
einseitigen Waffenstillstand, der durch unseren Generalsekretär als
Letzter hervorgehoben wurde. Dies ist kein offenes Geheimnis. Jedoch
war der ausgerufene Waffenstillstand für all die Leute, die um die
Zukunft der Türkei bangten und an die Brüderlichkeit des kurdischen
und türkischen Volkes festhielten und eine Irakisierung der Türkei
nicht wollten, ein Hoffnungsschimmer. Unser Generalsekretär betonte,
dass dies der letzte Waffenstillstand sein wird und warnte vor den
Konsequenzen, die enstehen würden, wenn man diese Gelegenh eit
verpasste. Aus diesem Grund erhielten wir von den demokratischen
Kräften und anderen Gruppen eine immsense Zuwendung. Jeder weiß,
dass sich der Waffenstillstand so entwickelte. Wir haben während der
ganzen Dauer des Waffenstillstandes die nötige Sensibiltät
mit einer großen Ausdauer entgegengebracht, trotz aller
Provokationen. Jedoch bedeutet der letzte Angriff auf unseren
Generalsekretär nichts anderes als diese Phase und die Zukunft der
Türkei zu bombadieren. Jeder, der ein Funken Ehre bseitzt, kann dies
nicht akzeptieren. Und erst recht kann man von uns, der HPG, nicht
erwaten, dass wir es akzeptieren, zumal wir uns als die Verteidiger
unseres Generalsekretärs sehen. Sie sind bereit in den Gehirnen
ihrer Feinde, der Feinde, welche ihren Genarlsekretär vergiften, auf
Knopfzeichen zu explodieren. Wir heben offen hervor, dass uns von
dieser Haltung nur die Haltung unseres Generalsekretärs abhält.
Jedoch sind wir uns bewusst, dass die Zeit sich langsam einem Ende
zuneigt, und es ist eine unübersehbare Tatsache, dass der
Waffenstillstand eigentlich mit dem letzten Angriff ein Ende
gefunden hat. Wir haben öffentlich hervorgehoben, welche Schritte
hinsichtlich der Gesundheit unseres Generalsekretärs unternommen
werden müssen. Jedoch ist auch die Haltung gegen diese Schritte
offenkundig. Außerdem ist so wie so das Problem über die Grenzen
hinaus gegangen, ob dieser Waffenstillstand noch geführt werden kann.
Das eigentliche Problem ist die Zukunft der Türkei. Es ist die
Wirklichkeit eines totalen Krieges und Widerstandes. Es ist noch
vielmehr die Tatsache der Lösung der Banden zwischen unseren Völkern.
Wird jedoch die kurze Zeit, die noch übrig ist, nicht bewertet so
können wir als HPG diesen Waffenstillstand nicht fortführen. Diese
Realität hervorzubringen und zu benennen sehen wir als unsere
Aufgabe gegenüber unseren Völkern. So wie man in der aktiven
Julioffensive der HPG des Jahres 2004 sehen konnte, ist die
Widerstandskapazität der HPG sehr hoch und im Stande den Feind in
die Enge zu treiben. Ausserdem waren sie es selbst, die einen
Waffenstillstand wollten. Jedoch haben sie die notwendigen Schritte
nicht erfüllt. Sie haben den Waffenstillstand als Gelegenheit genutz
ohne Unterbrechungen Operationen durchzuführen und.... Sie haben
auch Kontergerillas geschickt und unsere Weggefährten ermordet. Die
kurdische Gerilla ist eine Vereinigung, welche über jegliche
technische und taktische Ausrüstung und Geschick verfügt mit der sie
jeden Angriff des Feindes zerschmettern kann. Wir haben unsere
Konferenz vorgezogen, weil wir früh genug gemerkt haben, dass der
Feind keine ehrlichen Absichten hat, und wir haben sie erfolgreich
beendet. Wir haben noch einmal unsere Vorbereitungen für einen
totalen Krieg unter die Lupe genommen und haben weitreichende
Planungen getroffen. Die Moral und Motivation der Gerilla, welche
hoch ist, nähert sich dieser Phase mit der Entschlossenheit von
Viyan und Zilan Heval. Hunderte unserer Weggefährten haben in ihren
Berichten klargemacht, dass sie bereit sind sich zu opfern und sind
der Beweis für diesen Geist. Die Gerilla, welche sich in ganz
Kurdistan verteilt hat,hat die Kapazität jeden Angriff
entgegenzutreten. Wie man weis, sind wir seit dem 1. Juli 2004 in
einer aktiven Verteidigungspolitik, auch wenn diese von Zeit zu Zeit
durch die Waffenstillstände unterbrochen wurde. Wir sind in der
Anwendung der Selbsverteidigung und ihren Taktiken sehr erfahren.
Jedoch ist das allerwichtigste, dass die kurdische Gerilla auf einen
Erfahrungspool von über 20 Jahren schauen kann. Unsere Kräfte haben
seit 99 ihre Vorbereitung und Ausbildung auf einem hohen Level
absolviert. Sie hat all ihre Lücken geschlossen und ist ganz zur
Gerilla geworden, wie es unser Generalsekretär zu sagen pflegte.
Obwohl der 1. Juni nur eine begrenzte aktive Verteidigungsposition
unsererseits war, hat sie offengelegt, was wir noch im Stande sind
zu leisten und wie gut wir organisiert sind. Was ich sagen will ist,
dass wir die Kraft, Technik, ausreichende Erfahrung und Ausbildung
besitzen solche Angriffe abzuwehren, um ein Ergebniss gegenüber
ihnen zu erreichen. Unser Volk sollte keine Zweifel in dieser
Hinsicht haben. Die Entschlossenheit unserer Gerilla ist klar wie
das Wasser und ungebrochen wie das Schwert. Ein weiterer wichtiger
Punkt hinsichtlich eventuell enstehender Angriffe ist, dass wir, wie
unser Volk und die Allgemeinheit mitbekommen hat, unsere 4.
Konferenz abgehalten haben und dort ausreichende Massnahmen
getroffen haben. In dieser Konferenz haben wir die aktuelle
Situation und mögliche Entwicklungen berücksichtigt und die Haltung
der HPG diesen gegenüber erörtert. Wir haben all unsere Kraefte auf
Grundlage dieser Entscheidungen positioniert und die nötige Haltung
uns erarbeitet. Das bedeutet nichts anderes, als das wir in jeder
Hinsicht vorbereitet und entschlossen sind, was die Ideologie, die
Politik, das Militärische und all die Taktiken an belangt. Zu
allererst müssen wir die Haltung unseres Volkes zur Newrozzeit,
welche sich voll und ganz hinter seinen Generalsekretär gestellt
hat, begrüssen. Jedoch muss man diese Haltung ausweiten. Diese
Kräfte, die unseren Generalsekretär vernichten wollen, wollen auch
unser Volk ermorden. Als würde es nicht reichen, dass die Polizei
und Armee gegen das Volk vorgeht, versucht man nun auch noch zivile
Faschisten zu bewaffnen und gegen das kurdische Volk zu hetzen und
zu organisieren. Unser Volk muss so früh wie möglich sich auf der
Grundlage der Selbsverteidigung organsieren. Natürlich wird die HPG
wie es ihr gebührt das Volk verteidigen, jedoch ist das nicht
ausreichend. Es muss auch unser Volk Selbstverteidigunsstrategien
entwickeln. Vor allem muss die Jugend ihre Vorreiterrolle gerecht
werden.
Die Apocujugend muss mit all iher Kraft zuschlagen und aktiv werden.
Sie muss in 3 oder 5 Gruppen zusammenkommen und dann aktiv gegen
alles zuschlagen, was den Krieg in ökonomischer, politischer oder
militärischer Art speist. Sie muss jeden Tag bereit sein. Ohne zu
zweifeln muss sie der Gerilla beitreten. Die Apocujugend darf keine
anderen Themen als die aktive Tat haben. Ohne mit der tragischen
Realität in Kontakt zu kommen muss sie ihrer historische Rolle
spielen. So sehr wir auch uns angestrengt haben einen totalen Krieg
zu verhindern, so zwingen uns die Handlungen des türkischen Staates
dazu, Vorbereitungen zu treffen. Man versucht unser Volk mit den
Tatsachen eines möglichen Völkermords zu konfrontieren. Man versucht
in allen Ebenen des Lebens rassistische Handlungen in Gang zu
bringen. Man kann fast schon sagen, dass alles, was in der Türkei
schlecht laeuft auf unser Volk reflektiert wird und in ihm der
Schuldige gesucht wird.Es gibt sogar welche, die vorschlagen das
kurdische Volk aus den Grenzen der Türkei zu jagen. Nun als Ergebnis
davon ist die Vergiftung unseres Generalsekretärs zu sehen und diese
Tatsache, welche einen totalen Krieg allmählich unvermeidlich macht.
Unser Volk muss den Ernst der Lage begreifen. Diese sich
entwickelnden Handlungen sind der Vorbote eines Genozids. Die
Vorbereitungen haben dies zum Zweck. Solche Vereinigungen wie Kuvva-i
Milliye und andere Militaristische Vereinigungen sind für solche
Zustände gegründet worden. Natürlich werden wir gegenüber solchen
Vorbereitungen eine Widerstandkraft zu Tage legen, dessen Kapazität
unermässlich ist. Jedoch wird die Realität eines totalen Krieges
nicht nur vom Widerstand der Gerilla allein, sondern auch vom
Widerstand unseres Volkes und dessen aktiven Handlungen geprägt sein.
Egal, ob in Kurdistan oder in der Türkei, es wird keinen geben, der
nicht durch diesen Krieg beeinflusst wird. Jeder wird im Wissen
dieser Tatsache gezwungen sein, sich zu bewegen. In diesen Punkten
muss sich unser Volk mit all seiner Kraft und Akitivität beteiligen
und ein Teil des aktiven Widerstandes werden. Wir müssen einen
totalen Widerstand an den Tage legen, der sowohl von der Gerilla als
auch vom Volk lebt. Nur so kann gewährleistet werden, dass die
Angriffe gegenüber unseres Volks und dessen Generalsekretär ins
Leere laufen. Ein Volk wie die Kurden, das von Freiheitsliebe
geprägt ist, verfügt auch in diesem Punkt über genug Erfahrung. Mit
dieser Erfahrung und der Stärke, die sie durch den Widerstand seiner
Gerilla bekommt, wird es die nötige Widerstandskraft entfalten. Da
sie eine Grundlage des Widerstandes bildet, wird sie sogar von Zeit
zu Zeit eine wichtigere Dimension erreichen, all der Widerstand der
Gerilla selbst. Als HPG sehen wir es als unsere Aufgabe, auch in
dieser Hinsicht die Vorbereitungen zu treffen. Natürlich liegt in so
einer Phase wie jetzt die grundlegende Verantwortung auf den
Schultern der kurdischen Jugend. Die Grundlage der Verteidigunskraft
des Kurdischen Volkes bildet die kurdische Jugend. Ausserdem ist die
HPG selber eine Gemeinschaft von jungen Kurden, die das Volk
verteidigt. Sie wird gegen all sich entwickelnde Probleme
aufopferungsvoll Widerstand leisten. Jedoch wird die Realität eines
totalen Krieges sich nicht nur auf die proffesionellen Gerillakräfte
der HPG begrenzen. Die grundlegende Last wird sich auf den Schultern
der kurdischen Jugend und deren Organisationen bündeln. Auf dieser
Grundlage fordern wir die Jugendlichen auf, welche aktiv an der
Gestaltung des Widerstandes und der Formung des kurdischen Volkes
mitwirken wollen, in die Kurdischen Berge zu kommen und aktiv an der
Gestalltung des Widerstandes teilzunehmen und die Vergiftung unseres
Generalsekretärs zu rächen. Anderseits muss bewusst werden, dass
sich der totale Krieg sowohl auf den Bergen als auch in den Städten
abspielen wird. Wir fordern auf dieser Grundlage die ganze kurdische
Jugend auf sich in eine aktive Position zu bringen und sowohl in den
Bergen als auch in den Städten den Widerstand zu erhöhen.
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