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GEDICHT: weg zur freIheIt

Weg zur Freiheit

Eine Brücke zwischen
Vergangenheit und Zukunft
das sind wir.
Wer kennt sie?
Unzählige Opfer
Namenlose Heldinnen
Und Helden
Spürten Sehnsucht
Nach Freiheit
Artikulierten ihre Sehnsucht
In Worten
In Taten.
Ihre Leichnahme
Geplündert und verbrannt
Ihre Gräber
Zugescharrt und zubetoniert
Und doch keimten
Knochen und Asche
In der Muttererde
Fruchtbare unvergängliche
Samen
Unscheinbar aber existent.
Silberne Sonnenstrahlen
hauchen ihnen von neuem
Leben ein
erwecken ihre unsterbliche Seele
aus der Starre
unzählige Opfer
namenlose Heldinnen
spüren Sehnsucht
nach Freiheit.
Verzerrt werden
ihre Worte
verunglimpft wurden
ihre Taten
doch ihr Wesen ist
unvergänglich
denn in ihrem Kern
steckt die Wahrheit
das Verlangen der Menschheit
nach Freiheit.
sie legten das Fundament
die unzähligen Opfer

die namenlosen Heldinnen
und Helden

 

 

 

schachteten es aus
in mühseliger Kleinstarbeit
füllten es aus
mit Gedanken
Worten
Taten
Mit Seelen
Leiben
Der Feind zerstückelt
Die Kraft gehört ihm
Wir vereinigen
Die Kraft gehört uns
Stein um Stein
Vervollständigen wir
Das Fundament.
Tragfähigkeit
Baut auf festem
Grundstein auf
Schwer wird sie
Zu tragen haben
Frühe Belastungsproben
Hinterliessen Risse
Risse bis hinein
In die Substanz
Doch
Sie geriet nicht
Ins Wanken
Unzählige Opfer
Nahmen lose Heldinnen
Und Helden
Boten ihr halt.
Sie streckt ihre Armee
Dem Osten entgegen
Weiß sie doch:
Hier erblickt die Sonne
Den Tag.
In der Morgendämmerung
Von Neuem
Zum Leben erweckt
Wird und sie
Eine Brücke zwischen
Vergangenheit und Zukunft.

 

   


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