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SCHWERE KÄMPFE IN ZAGROS

27 Juni 2006

PRESSEMITTEILUNG VOM 26 JUNI 2006




Türkische Armee startete am 23 Juni 2006 in der Provinz Çukurca im Gebiet "Geliyê Zap" eine neue umfangreiche Operation. Zwischen den operierenden Militärs und einer Gruppe von Guerillas kommt es um 10:00 Uhr zu heftigen Gefechten. Diese Gefechte dauern bis späteren Abend an und 4 Kobra-Helikopter bombardieren das Gebiet. Bei diesen Auseinandersetzungen, an denen auch Dorfschützer teilnahmen, sind mindestens 20 Soldaten getötet und mehrere verletzt worden.

Noch während der Gefechte als die Armeeangehörige ihre Verluste mit Helikoptern wegzubringen versuchte, hatte eine Einheit von Guerillas gegen diese einen Angriff gestartet und dabei 7 weitere Soldaten getötet.

Die Guerillas haben tapfer gekämpft und 7 davon sind eines märtyrerischen Widerstandes gefallen. Wir geben die Namen wie folgt bekannt.
Zilan Penaber, Agit Çiya Amed, Mazlum Kamýþlo, Latif, Levent Kobani, Þaho Dicle und Seyvan Biston
 

 
AGÝT Amed LATÝF TORAK
ALÝ ÞÝMÞEK
1988 / MALAZGÝRT
PERÝHAN
MEHMET
 
LEVENT KOBANÝ
ÝBRAHÝM XALÝL YUSUF
1980 / KOBANÝ
MEDÝNE
YAHYA
 
MAZLUM
ABDULSAMET ÝBRAHÝM
07-03-1984 / KAMIÞLO
AZÝZE
MUHAMMEDXER
SEYVAN BÝSTUN
MUHAMMED ALÝ SEYADÝ
1981 KIRMANÞAH
AMÝNE
MUHAMMED
ZÝLAN PENABER
NASÝBE ÖZEK
1983 /ÇUKURCA
GULE
RAMAZAN
 

ÞAHO DÝCLE
ZAHÝT HÜSAMÝ

OST / KÜRDÝSTAN
 



Presse- und Mitteilungszentrum von HPG

 

Die Brände dauern im Tal Þexan ( Dersim ) weiter an
 

25 Juni 2006

21. Juni 2006
Bei der Operation der türkischen Armee im Gebiet Omerya (Mardin) kam es zwischen unseren Guerillakämpfern und der türkischen Armee zu Gefechten. Während dieser Gefechte ist ein Guerilla der HPG Gernas (Þahin Tabar) eines märtyrerischen Widerstandes gefallen.

Gernas Omeri
ÞAHÝN TABAR
1980 ÝSTANBUL
DURÝYE
LATÝF
1996 ÝSTANBUL

 

DORFSCHÜTZER HABEN WAFFEN NIEDERGELEGT
23 Juni 2006

10 Dorfschützer in der Provinz Beytüssebap wollten an der Operation gegen die Guerillas nicht mehr teilnehmen. Trotz der staatlichen Gewalt haben die Dorfschützer ihre Waffen niedergelegt.


23 Juni 2006
Eine gemeinsame Operation der türkischen und iranischen Armee hat in der Provinz Kelares (Grenze zwischen der Türkei und Iran) stattgefunden. In der Provinz Özalp (Van) kam es zu Gefechten. Bei den Gefechten ist 1 Guerillakämpfer Xabat Özlap (Ferdi Özerli) gefallen und 4 Soldaten kamen zu Tode.
Ferdi Özerli
Zeynep
Burhan
1985 Özalp Van




23 Juni 2006
Bei den Gefechten zwischen Soldaten und Guerilleros im Gebiet Çele (Hakkari) kam es zu Verlusten beider Seiten. Über den Vorfall haben wir noch keine detalierten Informationen. Sollte sich hierbei neue Informationen ergeben, werden wir diese umgehend mitteilen.

 

24. Juni 2006
Bei einer Operation der türkischen Armee in der Provinz Hozat (Dersim) kam es zu Gefechten. Bei diesen Gefechten haben unsere Guerilla-Kämpfer keine Verluste erlitten und kamen sicher in ihre Stützpunkte zurück.
Die Verluste der türkische Armee konnte man nicht feststellen. Bei den erfolgslosen Operationen hat die türkische Armee das Tal Þexan in Brand gesetzt. Die Brände dauern weiter an.
 

Pressemitteilung vom 22 Juni 2006

22 Juni 2006

16. Juni 2006

Bei einer Operation der türkischen Armee im Kýrýkdere-Tal der Provinz Erzincan kam es zu einem heftigen Gefecht. Zum Ort des Gefechtes wurde eine größere Anzahl Soldaten mit Militärfahrzeugen und Helikoptern verlegt.
Die Gefechte fanden zwischen 22.00 -23.00 Uhr statt. Bei den Gefechten sind 3 Guerilla-Kämpfer gefallen. Von der türkischen Armee sind 7 Soldaten zu Tode gekommen. Unter den Toten der Soldaten war ein Offizier.


Die gefallene Guerillas
CAFER DÝLAN KOGÝRÝ
BAZ AFRÝN
AGÝT VARTO

 

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OPERATIONEN DER ARMEE AUSGEWEITET

20 Juni 2006

Pressemitteilung vom 20 Juni 2006

Die türkische Armee hat ihre Operationen in verschiedenen Orten Kurdistans ausgeweitet. Bei den Operationen kam es zu heftigen Gefechten zwischen unseren Guerillas und der türkischen Armeekräfte vor.

Zwischen 16 Juni und 18 Juni 2006 hat die türkische Armee in den Gebieten Bingöl (Kýði), Erzurum (Tekman) und Gabar (Berg) weiter operiert. Bei den Operationen kam es zu Auseinandersetzungen mit unseren Kräften. Die Verluste der türkischen Armee wurden mit Helikopter heimgetragen. Über die Anzahl der Verluste der Armee konnte nicht richtig festgestellt werden. Unsere Guerillaeinheiten haben bei diesen Gefechten keine Verluste erlitten und konnten in ihre Stützpunkte sicher zurückkehren.

Am 11 Juni 2006 begann eine umfangreiche Operation der türkische Armee in der Provinz Omerya (Mardin).

Am 15 Juni gegen Mittag kam es zu einem Gefecht mit den türkischen Soldaten. Bei dem Gefecht ist ein Guerillakämpfer gefallen.

Wir geben den Namen unseres gefallenen Mitglieds bekannt;

 

WELAT KORKMAZ
ABDÝ YILMAZ
1976 / MARDÝN
MANÝRE
MAHMUT
1999 KELAREÞ
 

Angriff auf Güterzug

18 Juni 2006


AN DIE PRESSE UND ÖFFENTLICHKEIT

* Am 17 Juni 2006 wurde ein Güterzug zwischen Elazýð und Muþ von unseren Guerillaeinheiten sabotiert. Die Gleise sind schwer beschädigt worden. Bei dieser Aktion wurden ebenfalls 12 Wagons des Güterzuges gänzlich unnutzbar beschädigt worden.
* Für die Explosion am17 Juni 2006 vor dem Meteorologiegebäude im Südosten der Türkei in der Stadt Van haben wir keine Information. Wir distanzieren uns von diesem Anschlag. Bei der Explosion wurden 3 Menschen verletzt. Des Weiteren haben wir als HPG wiederholt bekannt gegeben, dass wir aus Prinzip solche Aktionen nicht billigen. Ebenfalls möchten wir erneut unterstreichen, dass wir keine organisierten Bestrebungen diesbezüglich haben.
18 Juni 2006

* Die türkische Armee hat in der Region Besta (Þýrnak) und in der Provinz Navser (Cudiberge) eine Operation begonnen, die bis heute noch andauert.

* Am 16 Juni 2006 sind zwei Guerilleros der HPG bei einem Angriff der iranischen Armee gefallen. Gegen die iranische Armee haben unsere Kämpfer tapfer bis zum Ende ihrer Munition gekämpft und sind nach einem märtyrerischen Widerstand gefallen. Dieser Fall ereignete sich in der Provinz Kelareþ an der Grenze zwischen Iran und der Türkei.

Wir geben die Name unserer gefallenen Mitglieder bekannt;

 

ÞERVAN ÇÝYA
ÞEXMUS ÝBRAHÝM ÞEXMUS
1978 / AFRÝN
SABÝHA
ÞEXMUS
HASAN HEREKOL
MÝRZA SAÐAT
1981 ULUDERE
KUDRET
NECMETTÝN
1998 katýlým



 

Türkischer Staat vertuscht die Wahrheit

14 Juni 2006

Staatslüge in Dersim


Am 11 Juni 2006 in  der Provinz Geyiksu (Dersim)  wurde eine Elitegruppe der türkischen Armee von unseren Guerillakämpfern angegriffen worden, die sich auf dem Weg zu einer Operation befand. Bei dieser Action kamen 7 Militärs zu Tode und 11 Soldaten wurden verletzt, teilte bereits vor Tagen das HPG-Hauptquartier mit.

Nach der Aktion hat die türkische Armee eine umfangreiche Operation begonnen. Im Anschluss an die Operation berichtete die türkische Presse vom 1 gefallenen Guerillakämpfer.

Wir möchten bekannt geben, dass diese Information nicht der Wahrheit entspricht. Auch die hohen Verluste der türkischen Armee sind verschwiegen worden.  Die türkische Armee  durchsuchte mehrere Dörfer in der genannten Provinz und Dorfbewohner sind ebenfalls festgenommen worden.

Die türkische Presse verbreitete später die Nachricht, dass ein Guerilla getötet sei. Wir als HPG geben der Presse und Öffentlichkeit bekannt, dass die HPG-Guerillas keine Verluste erlitten haben. Es kann sich dabei um einen unschuldigen Dorfbewohner handeln, der von der türkischen Armee getötet ist und als ein Guerillaopfer propagandiert wird.  Daher rufen wir die betroffenen zivilen  Institutionen auf, den Fall zu untersuchen.

 

Türkische Geheimkräfte tarnen sich als Zivile

12 Juni 2006

Pressemitteilung vom 12 Juni 2006


An die Presse und Öffentlichkeit

Eine türkische Elitegruppe ist am 11 Juni 2006 von unseren Guerillaeinheiten "Zeynep Kinaci Gruppe" angegriffen worden, die sich auf dem Weg nach Operationen befanden,
Um 12:30 haben die Guerillaeinheiten den Militärkonvoi von naher Entfernung angegriffen. Dabei sind zwei Fahrzeuge gänzlich vernichtet worden. In den Fahrzeugen befanden sich Mitglieder der türkischen Geheimdienste JITEM.
Bei diesem Anschlag starben 7 Soldaten, 3 schwer verletzt und 11 Angehörige der Elitegruppe und JITEM-Mitglieder konnten verwundet überleben.
Die türkischen Militärs nutzten in letzter Zeit zivile Fahrzeuge. Unsere Guerillaeinheiten haben dies herausgestellt und eine Woche lang verfolgt.
Nach dem festgestellt wurde, dass es sich um Geheimdienste und Elitegruppen des türkischen Militärs handelt, haben unsere Einheiten den Konvoi angegriffen, meldete die Guerillagruppe vor Ort.
Nach dem Angriff haben die türkischen Truppen eine Operation begonnen, die noch dauert.
Unsere Guerilleros zogen sich zurück und hatten keine Verluste zu beklagen.
 

Explosion in Cizre

10 Juni 2006


HPG: Mit der Explosion haben wir nichts zu tun

Hiermit möchten wir bekannt geben, dass wir keine Informationen über die Explosionen am 9. Juni vor einem Hotel im Südosten der Türkei in der Stadt Cizre haben. Bei den Explosionen kam 1 Kind zum Tode und vier Menschen wurden verletzt. Wiederholt haben wir als HPG bekannt gegeben, dass wir aus Prinzip solche Aktionen nicht billigen. Ebenfalls möchten wir erneut unterstreichen, dass wir keine organisierten Bestrebungen diesbezüglich haben.
In der letzten Zeit kamen in der Türkei mehrere Explosionen vor. Die dunklen Kreise, die dem türkischen Staat angehörige Banden wollen mit Explosionen gegen unsere Freiheitsbewegung Provokationen hervorbringen, und wollen solche Aktionen an uns anhängen.

Es ist auch bekannt, dass wir keine Aktionen durchführen, die zivile Menschen als Ziel haben. Aus Prinzip lehnen wir es ab, zivilen Menschen Schaden, obgleich in welcher Art, zuzufügen.


HPG-Kommandantur des Zentralen Hauptquartiers

 

Immer mehr Verluste der türkischen Armee; trotz dem kein Ende der Operationen

8 Juni 2006

Immer mehr Verluste der türkischen Armee; trotz dem kein Ende der Operationen


Am 5 Juni 2006 begann eine umfangreiche Operation der türkische Armee in der Provinz Yedisu und Amariç. Die türkischen Soldaten wurden seitens unserer Guerilla Einheiten an drei verschiedene Stellen attackiert. Bei dem Gefechten kamen 5 Soldaten ums leben. 1 Offizier sowie mehrere Soldaten wurden verletzt.
Die Operation dauerte ca. einen ganzen Tag an und endete am 6. Juni spät abends.

Am 4 Juni 2006 wurde seitens unserer Guerilla Einheiten in Bingöl, eine Vergeltungsaktion durchgeführt, bei der 3 Soldaten ums leben kamen und mehrere Soldaten verletzt wurden. Im Anschluss an die Operation berichtete die türkische Presse von 3 gefallenen Guerillas. Wir möchten hiermit bekannt geben, das diese Information nicht der Wahrheit entspricht.

Zum weiteren möchten wir erklären, dass auch den Berichten in der türkischen Presse zufolge dass eine umfangreiche Operation in der Region Gabar begonnen hätte, nicht der Wahrheit entspricht. In Gabar wird gegenwärtig keine Operation durchgeführt.

Hauptquartier der HPG, Volksverteidigungskräfte
 

3 Sodaten Getötet, 7 Weitere Verletzt

6 Juni 2006

PRESSEERKLÄRUNG
6 Juni 2006
An die Öffentlichkeit und Medien

3 Sodaten getötet, 7 weitere verletzt

Am 04.06.2006 wurde seitens einer Guerilla-Einheit zum Andenken zwei unserer Gefallenen Eris Faraþin (Cafer Dönmez) und Orhan Qendîl (Aso Arif), die auf dem Weg zwischen Elaziz und Çewlik ihr Leben verloren haben, eine Racheaktion geführt. Ein Konvoi, welches sich auf dem Rückweg von einer Opperation befand und zum Garnison von Çewlik gehört, wurde dabei zum Ziel. Von dem aus 13 Fahrzeugen bestehenden Konvoi wurde eins (Typ Reo) komplett zerstört. Von den 20 Soldaten, die sich darin befanden, wurden 3 getötet und 7 weitere verletzt. Nach dem Gefecht wurden an allen umliegenden Gebieten seitens des Millitärs Straßensperren errichtet und großflächig opperiert, was bis heute noch anhält.

Opperation ohne Ergebnis abgebrochen
Seitens des türkischen Millitärs wurde in der Region von Qizilaðaca bei Karlýova eine Großoffensive gestartet, die schon gegen Nachmittag abgebrochen werden musste, weil sie zu keiner Feindberührung führte.

Von den Bewohnern von Yayledere und Karakoçan wird Wachsamkeit erfordert
Auf der anderen Seite tarnen sich die Kontra-Einheiten des türkischen Millitärs als kurdische HPG-Kämpfer und erpressen die Bewohner von Yayledere und Karakoçan, damit sie große Geldsummen an diese zahlen. Die HPG distanziert sich ausdrücklich von diesen Provokationen und ruft die Bevölkerung zu erhöhter Wachsamkeit auf.

Hauptquartier der HPG, Volksverteidigungskräfte
 

Am 2 Juni sind zwei Guerilleros bei einem Gefecht mit Soldaten der türkischen Armee gefallen.

5 Juni 2006

* Als Antwort gegen die Operationen der türkischen Armee hat eine HPG-Gruppe am 31 Mai 2006 einen Sabotagenangriff auf Öl-Pipeline verübt. Bei diesem Anschlag ist die Öl-Leitung schwer beschädigt worden.

* Am 2 Juni 2006 ist ein Vergeltungsanschlag auf eine operierende türkische Armee-Gruppe durch die YJA STAR Guerilleros geführt worden. Dieser Angriff widmete sich dem gefallenen Märtyrer Þoreþ Konya und dabei wurden mindestens 4 Soldaten getötet und mehrere verletzt worden. Ein Gewehr und eine Raketenwerfer Typ B-7 sind ebenfalls beschlagnahmt worden. Ein leichtverletzter unserer Kämpfer konnte sicher zum Stützpunkt geborgen werden.


* Am 2 Main 2006 sind zwei Guerilleros bei einem Gefecht mit Soldaten der türkischen Armee gefallen. Dieser Fall ereignete sich im Bundesland “Amed” in der kleinen Stadt Genç.
 

 

EZDÝN (ERÝÞ) FARAÞÝN
CAFER DÖNMEZ
1983 / ÇATAK
HANIM
FEHMÝ
2001 KELAREÞ
ORHAN KANDÝL
ASO ARÝF
1981 / SÜLEYMANÝYE
PERVÝN
ARÝF
1997 SÜLEYMANÝYE

BILANZ DES KRIEGES IN KURDISTAN

5 Juni 2006

Das Kommando-Hauptquartier


Unser Vorsitzende hat am 1. September 1998 für die demokratische und politische Lösung der kurdischen Frage einen einseitigen Waffenstillstand erklärt. Damit der Weg zur friedlichen Lösung der Frage geöffnet werden kann, haben sich unsere Guerillaeinheiten auf Wunsch unseres Vorsitzenden im Jahre 1999 aus den Grenzen der Türkei zurückgezogen. Unsere Freiheitsbewegung hat als weiteren Schritt als Zeichen unseres guten Willens zwei Friedens- und Dialoggruppen zusammengestellt und in die Türkei gesendet. Während unserer Kongresse und Konferenzen haben wir des öfteren Friedensprojekte entwickelt. Nach dem Kongress des KADEK haben wir für die stufenweise Lösung der Frage einen Fahrplan erstellt und diese der Öffentlichkeit vorgestellt. Unser Vorsitzende wird trotz alldem weltweit beispiellosen Bedingungen ausgesetzt. Der türkische Staat setzt ihm stets Hindernisse auf den Weg. Trotzdem hat unser Vorsitzender seine Bemühungen für die demokratische und politische Lösung der kurdischen Frage fortgesetzt.

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PRESSEMITTEILUNG VOM 27 MAI BIS 29 MAI 2006 DES HAUPTQUARTIERS DER GUERILLAA

1 Juni 2006

 

PRESSEMITTEILUNG VOM 27 MAI BIS 29 MAI 2006 DES HAUPTQUARTIERS DER GUERILLA



27. Mai 2006

Die türkische Armee hat in der Region Omerya eine Operation begonnen. Bis auf einige Untergrund-Einheiten, die sich unter der Zivilbevölkerung aufhalten, hat sich die Armee soweit zurückgezogen.

28.Mai 2006

Die türkische Armee hat im Gebiet Kela Meme, welches der Region Besta zugehört, eine Operation begonnen, die bis heute noch dauert.

29. Mai 2006

* Die Einheiten der HPG-Guerilla haben im Gebiet Geliye Þêxan, welches dem Raum von Pira Sor in Pülümür bei Dersim zugehört, einen Angriff gegen die türkischen Einheiten verübt. Gegen 20:30 Uhr wurden zwei Stationen zum Angriffsziel, wobei schweres Geschütz angewendet wurde. Bei diesem Angriff wurden 3 Soldaten getötet und ein weiterer schwer verletzt. Unsere Guerilla-Einheit konnte sich ohne Verluste zu ihren Basen zurückziehen.

* Die HPG-Einheiten haben eine Militärstation in Þêx Cuma bei Bitlis in Angriff genommen. Gegen 23:00 wurden gezielt zwei Kasernen mit schwerem Geschütz angegriffen und komplett zerstört. Hierbei sind 6 Soldaten getötet und 2 weitere verletzt, die sich in den Kasernen befanden. Dieser Angriff ohne Verluste seitens unserer Einheit wurde den Märtyrern Þorei Konya und Nadir Þirnex gewidmet.


* Die türkische Armee hat eine Großoffensive begleitet mit schwerem Geschütz in Hamamlar bei Çewlik gestartet. Nach einer Minenexplosion haben sich die Dorfbeschützer geweigert, an der Operation teilzunehmen und legten ihre Waffen nider.
 

PRESSEMITTEILUNG VOM 14 MAI 2006 DES HAUPTQUARTIERS DER GUERILLA

14 Mai 2006

12 Mai 2006

Im Süden Kurdistans in der Provinz Metina wurde das Dorf Tirvaniþ, dass sich in der Nähe der türkischen Grenze befindet, von der türkischen Armee mit Mörsergranaten und Panzern den ganzen Abend bis zum früheren Morgen unter Beschuss genommen.

Die beunruhigten Dorfbewohner mussten die Nacht draußen im Gelände verbringen.


14 Mai 2006

Die türkische Armee hat im Gebiet “þehit kendal” der Umgebung Selima und Malagýr (Stadt Diyarbakýr eine Operation begonnen.

In dieser Operation hat die türkische Armee die Dorfbewohner Selima und Malagir als Schutzschild benutzt. Diese Operation wird noch weöter durchgeführt.


HPG, Volksverteidigungskräfte

 

"Wir werden unser Widerstandsrecht nutzen"

11 Mai 2006

 Zu den Ereignissen der letzten Tagen äußerte sich Cemil Bayik,Mitglied des Führungsrates der Gemeinschaft der Kommunen Kurdistans KKK im kurdischen Fernsehsender ROJ-TV.


Cemil Bayik rief dazu auf, angesichts der Angriffe auf die KurdInnen eine Kurdistan-Konferenz durchzuführen, auf der eine gemeinsame Strategie und nationale demokratische Politik entwickelt werden solle. Man werde, sollten die Angriffe, die Vernichtung und Verleugung nicht aufhören, das Widerstandsrecht, sowohl der Guerilla, als auch der Bevölkerung in jedem Falle nutzen. Er erklärte, die USA planten das Bündnis zwischen der Türkei, dem Iran und Syrien aufzubrechen und betrachteten die Kurden als stärksten Bündnispatner. Ein Regimewechsel im Iran und Syrien sei nur mit Unterstützungder Kurden möglich.

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BILANZ DES KRIEGES IN KURDISTAN

6. Mai 2006

DIE BILANZ VON DER HPG: APRIL 2006

Operationen: 35
Türkische armee: 29
Iranische armee: 6
Iranische und türkische Armeeeinheiten: 4


Statt gefundene direkte Kontakten: 28
Durchgeführten Aktionen in der Operation: 22


Verluste der türkischen Armee: 77
Soldaten: 50
Offizier: 2
Obersleutnant:1
Dorfschützer: 1
Polizei: 4

Verluste iranische Armee: 10
Offizier: 2
Pazdar (Soldat): 8

Gefallene HPG Guerillas: 14
 

An Presse und Öffentlichkeit

5. Mai.2006

Zu den Explosionen am 3. Mai im Südosten der Türkei vor der militärischen Kaserne der türkischen Armee bei Fatih Kislasi in der Stadt Hakkari haben wir wiederholt als HPG bekannt gegeben, dass wir aus Prinzip solche Aktionen nicht billigen. Ebenfalls möchten wir erneut unterstreichen, dass wir keine organisierten Bestrebungen diesbezüglich haben.

 HPG-Kommandantur des Zentralen Hauptquartiers

 

 

Duran Kalkan: „Im Jahr 2006 wird der Kampf noch stärker werden“

Duran Kalkan, stellvertretender Vorsitzender des Exekutivrates der Gemeinschaft der Kommunen in Kurdistan (Koma Komalên Kurdistan oder KKK), bewertete das Jahr 2005 aus Sicht der Kurden als ein „Jahr der Errungenschaften“. Manche fürchteten, die Türkei könne sich demnächst mit ihnen verständigen: „Der Iran fürchtet, die Türkei könne sich mit der PKK verständigen, ohne sich mit ihm abzusprechen. Auch die USA haben Angst, denn wenn es eine solche Verständigung gäbe, wäre man nicht auf die USA angewiesen.“
Das Jahr des Konföderalismus
Unmittelbar nach der Ausrufung der „Koma Komalên Kurdistan“ durch Öcalan hätten die Kurden bei den Newrozfeiern 2005 ihre Unterstützung bekundet: „Newroz war ein einziger großer Serhildan. Es war wohl das größte Newroz in der Geschichte unseres Kampfes, unseres Volkes. 5-6 Millionen Menschen haben sich an den Feiern direkt beteiligt. Dies bedeutet, dass die Bevölkerung den KKK unterstützt und sich daher zum Serhildan erhoben, sich massenhaft am politischen Kampf beteiligt hat.“
 

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