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Türkische und iranische Armee bombardieren in Südkurdistan |
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26 April 2006 |
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Während in Kurdistan weiter Soldaten
zusammengezogen werden und die Operationen der türkischen Armee
andauern, hat die iranische Armee zum zweiten Mal mit schweren
Waffen Orte in Südkurdistan angegriffen. Die iranische Armee griff
von Umraniye, Berdeso und Helgurt mehrere Stunden lang an. Die
Führung des Rates der Gemeinschaft der Kommunen Kurdistan (Koma
Komalên Kurdistanê) gab eine Erklärung bezüglich dieser Ereignisse
ab und rief die Öffentlichkeit zur Aufmerksamkeit auf.
In der Erklärung heißt es, die iranische Armee habe 10.000 Soldaten
zusammengezogen und zum zweiten Mal gestern Nacht bis zum Morgen
südkurdisches Gebiet bombardiert.
Weiter heißt es, die türkische Armee habe im Grenzgebiet etwa
250.000 Soldaten aus Silopi, Qileban, Þemzînan und Çelê
zusammengezogen und Gebiete in Südkurdistan mit Mörsergranaten
beschossen. Insbesondere seien die Gebiete Hafanin, Zêya Mezin und
Hecîbeg Ziele der Angriffe gewesen. In der Erklärung wurde daran
erinnert, dass in den vergangenen Monaten die türkische und
iranische Armee gleichzeitig gegen die Guerilla und das kurdische
Volk vorgegangen seien.
Beide Staaten wurden aufgerufen ihre Angriffe sofort zu stoppen. Man
werde im Rahmen der legitimen Verteidigung kämpfen und Widerstand
leisten.
In diesem Rahmen wurde das kurdische Volk aufgerufen, mit der Parole
„Freiheit für Öcalan und eine demokratische Lösung“ den
demokratischen Kampf zu stärken.
In der Erklärung werden alle regionalen und internationalen Kräfte
aufgerufen die kurdische Frage auf politischem und demokratischem
Wege zu lösen. Insbesondere die Führung in Südkurdistan wurde
aufgefordert, sich gegen die Angriffe der Türkei und des Irans zu
positionieren.
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Wir werden uns keiner Macht beugen |
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26.April 2006 |
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Interview mit
HPG-Kommandant Kadir Celik

Was denken Sie ist das Ziel der
Truppenkonzentration in der Grenzregion?
Wir werden uns keiner Macht beugen
Der Schwerpunkt der Operationsvorbereitungen ist auf Nordkurdistan [Türkei]
gerichtet, birgt aber gleichzeitig die Möglichkeit eines Angriffes
im Süden [Irak]. Der türkische Staat begreift die aktuelle Lage in
Südkurdistan als eine Gefahr für sich und bahnt gleichzeitig Bündnisse
und Abkommenmit verschiedenen Kräften an. Wir halten es für nicht
ausgeschlossen, dass die Militäroperationen sich auf Südkurdistan
ausweiten. Das eigentliche Ziel der Militäroperationen ist es, den
Ruf nach Freiheit, der nach Newroz in Amed und ganz Kurdistan laut
geworden ist,zum Schweigen zu bringen und die Unterstützung für
unseren Vorsitzenden Abdullah Öcalan und unsere Bewegung über
Repressionabzuschwächen. Dabei müssten die türkischen Generäle und
die Regierung wissen, dass sie einem Volk gegenüberstehen, das für
dieFreiheit auch den Tod nicht scheut.
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Aufruf an die Familien der gefallenen Kämpfer sowie unser Volk
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21 April 2006 |
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An das Kurdische Volk und die Öffentlichkeit
Die Streitkräfte des türkischen Militärs haben am 24. März 2006 eine
weitgehende Militäroperation im Gebiet Süd Mus, welches im Dreieck
Diyarbakir-Bingöl-Mus liegt, gestartet. Bei dieser Operation kam es
zwischen unseren Guerillaeinheiten der HPG und den türkischen
Streitkräften zu einem gewaltvollen Zusammenstoß. Das türkische
Militär hat entgegen des Widerstandes unserer Guerillaeinheit zwei
Tage lang keinen Erfolg verbuchen können und hat daraufhin durch
chemische Waffen Abhilfe geschaffen. Bei diesem Angriff mit
chemischen Waffen sind 14 Guerilleros gefallen.
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An Presse und Öffentlichkeit |
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8 April 2006 |
An Presse und Öffentlichkeit:
Hiermit möchten wir bekannt geben, dass wir keine Informationen über
die Explosionen am 7. April in einer Moschee im Norden der Türkei
und in der Stadt Diyarbakir im vorwiegend von Kurden bewohnen
Südosten des Landes haben. Wiederholt haben wir als HPG bekannt
gegeben, dass wir aus Prinzip solche Aktionen nicht billigen.
Ebenfalls möchten wir erneut unterstreichen, dass wir keine
organisierten Bestrebungen diesbezüglich haben.
Es ist auch bekannt, das wir keine Aktionen durchführen, die zivile
Menschen als Ziel haben. Aus Prinzip her lehnen wir es ab, zivilen
Menschen Schaden, obgleich in welcher Art, zuzufügen.
HPG-Kommandantur des Zentralen Hauptquartiers
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Die türkische Armee
sezte Giftgas und schwere Waffen ein. |
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26 März 2006 |
An Presse und Öffentlichkeit:
Am 24. März führten türkische Armeeeinheiten eine umfangreiche
Militäroperation im Gebiet „Mus-Süd“ zwischen Mus-Zentrum, Kulp,
Genc und Solhan gegen die HPG-Guerilla durch. Die Operation wurde
von Luft- und Bodentruppen unterstützt und fand mit einer
Beteiligung von 10 000 Soldaten aus Amed, Bingöl, Dersim und Mus
sowie von Dorfschützern der Dörfer Badika und Semale statt.
Die Operation begann am 24. März um sechs Uhr morgens mit der
Besetzung
mehrerer Berggipfel durch den Einsatz von zehn Skorsky-Hubschraubern.
Gegen zehn Uhr wurde eines unserer Guerilla-Lager angegriffen.
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Operation am Gabar (Þýrnak) |
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14 März 2006 |
An Presse und Öffentlichkeit
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SORO
FUAT MAHMUT |
Im
Rahmen einer Militäroperation der türkischen Armee am Gabar-Berg
(Þýrnak), die beginnend am 9. März 2006 vier Tage angedauert hat,
sind bei Aktionen unserer Guerillaeinheiten an drei verschiedenen
Stellen 13 Soldaten zu Tode gekommen. Eine größere Anzahl Soldaten
wurde verletzt. Im Rahmen eines Gefechtes wurde der Guerillakämpfer
Soro (Fuat Mahmut, geboren 1982 in Halep) am 9. März verletzt und
erlag später den Folgen dieser Verletzung.
HPG-Pressezentrum
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Unsere Untersuchungen
haben zu folgenden Resultaten geführt: |
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12 März 2006 |
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An Presse und Öffentlichkeit
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DENGTAV
DEVRÝM SOLDUK |
In unserer Erklärung vom 10-03-2006 haben wir der Öffentlichkeit
mitgeteilt, dass wir keine Informationen über den Vorfall in Van vom
09-03-2006 haben, bei dem drei Personen getötet und 19 Personen
verletzt wurden. Weiterhin haben wir erklärt, dass wir in dieser
Phase keine organisierten Aktivitäten zu dieser Art der Aktionsform
durchführen und Untersuchungen eingeleitet haben, um den Vorfall
aufzuklären.
Unsere Untersuchungen haben zu folgenden
Resultaten geführt:
Wir sind zu der Feststellung gekommen, dass es sich bei dem Vorfall
am 9. März in Van um eine Fedai-Aktion unseres Freundes Devrim
Solduk (Codename Dengtav) handelt, die er aus eigener Initiative und
Entscheidung als Ergebnis eines Unfalls ohne das Ziel zu erreichen,
durchgeführt hat. In einem Brief, den er zurück gelassen hat, nennt
er
als Gründe für die Aktion den Vernichtungsprozess des türkischen
Staates gegen unseren Vorsitzenden Apo und den Staatsterror gegen
die Bevölkerung. Der in der Öffentlichkeit bekannte Vorfall ist
geschehen, weil Dengtav sein geplantes Ziel nicht erreicht hat. Wir
sprechen den Familien der Opfer unser Beileid aus und entschuldigen
uns als HPG bei der Bevölkerung von Van.
Dengtav wurde am 14 Oktober 1977 in Siverek /
Urfa geboren. Er verließ am 04. Okt. 2000 die “Yildiz-Teknik”
Universität, an der er bis zum 3. Semester studierte, und trat der
HPG. Ebenfalls möchten wir der Familie von Denktav unser
herzlichstes Beileid aussprechen.
HPG Kommandant des Zentralen
Hauptquartiers
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An die Presse und
Öffentlichkeit |
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10 März 2006 |
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An die Presse und Öffentlichkeit
Hiermit möchten wir bekannt geben das wir mit der Explodierung am
09-03-2006 in Van, an dem 3 Personen Ihr Leben verloren sowie 13
verletzt wurden, haben wir keinen Information. Seid längerem gaben
wir bereits bekannt, das wir aus Prinzip her solche Aktionen nicht
billigen. Ebenfalls möchten wir erneut unterstreichen, das wir keine
organisierten Bestrebungen diesbezüglich haben.
Wir haben bereits die nötigen Schritte eingeleiten und versuchen
durch eigene Recherchen herauszufinden. Sollten sich hierbei
Informationen ergeben, werden wir diese umgehend mitteilen.
Seid längerem ist ebenfalls bekannt, das wir keine Aktionen
durchführen, die Zivile Menschen als Ziel hat. Aus Prinzip her
lehnen wir es ab Zivilen Menschen Schaden, obgleich in welcher Art,
anzutun.
HPG Kommandant des Zentralen
Hauptquartiers
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"ES GIBT EINE WELT ZU GEWINNEN" |
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6 März 2006 |
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Grußbotschaft zum 8. März von Öcalan

ISTANBUL (06.03.2006) - Der Kurdische Volksführer Abdullah Öcalan
hat bei seinem Anwaltsbesuch aufgrund des Internationalen Frauentags
eine Erklärung abgegeben. Öcalan macht in dieser Erklärung darauf
aufmerksam, dass es sich bei der Frauenbefreiung um den wichtigsten
Pfeiler im kurdischen Freiheitskampf handelt. Öcalan begrüßt in
seiner Grußbotschaft den Kampf der Frauen in Zusammenhang mit der HPG Kommandantin Viyan Soran, die sich aus Protest selbst angezündet
hat. Während dem Besuch seiner Anwälte am 22. Februar sagte Öcalan
folgendes: "Die Frauenbefreiung stellt den wichtigsten Pfeiler in
unserem Kampf für Freiheit dar. Man weiß, was ich bisher für die
Befreiung der Frauen getan habe. Meine Arbeiten für die Freiheit der
Frau stellen zugleich auch meine Epenhaftesten Arbeiten im Mittleren
Osten dar."
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Gefecht zwischen den
HPG Guerillas und Türkische Sicherheitskräften |
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27 Februar 2006 |
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Pressemitteilung der HPG – BIM (HPG-Pressezentrum)
Am 23 Februar 2006
startete eine Operation der türkischen Militärskräfte gegen eine
unserer Guerilla Einheiten, welche sich in einem Gebiet zwischen
Bakawan und Guriza bei der Kreisstadt Kerboran (Mardin) befand. Am
selben Tag zwischen 10:00 und 11:00 fand der direkte Kontakt
zwischen unserer Guerilla Einheit und die des türkischen Militärs
statt und führte bis zum Mittag des nächsten Tages an. Während des
Gefechts wurde eine große Anzahl von Helikoptern des Typs “Kobra”
eingesetzt. Zum weiteren liegt uns die Information vor, dass
Chemiekaliesche Giftgase gegen die Widerstand leistende Guerilla
Einheit von uns eingesetzt wurde. Sobald es konkrete Informationen
hierzu geben sollte, werden wir die Presse umgehend benachrichtigen.
Konkrete Informationen über den Verlust der türkischen Armee sind
noch nicht bekannt. Während dieses Gefechts sind 7 Guerillas der HPG
im Anschluss eines Märtyrerischen Widerstandes Gefallen.
Die
Namen der 7 Guerillas lauten folgendermaßen:
SERHÝDAN ÞEMSÊ (ÝDRÝS
AYKUT), AMED DARA (YOLDAÞ ÖZEL), ABBAS BARAN (XALIT ÞEX ALÝ), CÝWAN
CÝZÝRE (ÝDRÝS ÝMÝR), EÞREF KAHRAMAN (FEVZÝ HESKO), MORDEM ÞAHÝN (HÜSEYÝN
ÖZKAYA) und ZAÐROS AMED (ERGÝN EKÝNCÝ).
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Iranische Soldaten
schossen auf das protestierende Volk. |
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19 Februar 2006 |
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Pressemitteilung der HPG – BIM (HPG-Pressezentrum)
DIE REPRESSIONEN GEGEN UNSER VOLK IN NORD
KURDISTAN FÜHREN WEITERHIN AN
Aufgrund des 7. Jahrestages des Internationalen Komplottes, welches
für das Ku rdische
Volk in der Vergangenen, der kommenden sowie der gegenwärtigen
Geschichte als “Verfluchter” Tag zählt, fanden wie in den anderen 3
Teilen Kurdistans (Türkei, Syrien, Irak) auch im Iranischen Teil
Kurdistans massenhafte Protestaktionen statt. Ziel dieser
Protestaktionen war, der Öffentlichkeit die erneute Verbundenheit
dem Vorsitzenden APO gegenüber zu zeigen, sowie gegen die harten
Isolationsverhältnisse in denen er sich seid langem befindet zu
protestieren.
Die Proteste unseres Volkes in Nordkurdistan gegen das
Internationale Komplott unserem Vorsitzenden gegenüber wurden
seitens des Iranischen Staates, mit staatlichem Terror erwidert:
Iranische Soldaten schossen auf das protestierende Volk.
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Die HPG ist nicht für
diese Vorfälle verantwortlich |
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16 Februar 2006 |
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Pressemitteilung der HPG – BIM (HPG-Pressezentrum)
Am heutigen Tag, gab der Oberkommandeur des Zentralen Stützpunktes
der HPG, Bahoz Erdal, eine Pressemitteilung bezüglich den
Explosionen in Süleymaniye (Irak), Bayrampasa und Bahcelievler
(Türkei) ab. In der Pressemitteilung wird dementiert, dass die HPG
in keiner weise etwas mit den Explosionen zutun hat.
Erdal teilt folgendes mit: „Am 11. Februar 2006 wurden Kani Yilmaz
sowie Sabri Tori in der Südkurdischen Stadt Süleymaniye, aufgrund
einer Explodierenden Bombe, in dem Wagen in dem sie sich zu dem
Zeitpunkt befanden, getötet. Zum weiteren fanden am 9. Februar in
Bayrampasa sowie am 13. Februar in Bahcelievler jeweils Explosionen
statt Hiermit möchten erklären wir, das wir weder mit den
Ereignissen in Süleymaniye, noch den beiden in der Türkei in
Verbindung stehen. Die HPG ist nicht für diese Vorfälle
verantwortlich“.
HPG - Pressezentrum
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An Meine Lieben GenossInnen,
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19 JANUAR 2006 |
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Das Leben von
Viyan Karox
Unsere Freundin
Viyan Karox (Leyla Weli) wurde 1981 in der
südkurdischen Stadt Süleymaniye geboren. Dort lebte sie bis zur
ihrem Eintritt in unsere Freiheitsbewegung 1997. Als sie das
Gymnasium verließ und die Berge der Freiheit betrat war sie erst 16
Jahre alt.
An Meine Lieben GenossInnen,
Ein Monat sind
es nur noch bis zum Jahrestag der Entführung unseres Vorsitzenden.
Sieben Jahre sind vorbei, Nun beginnt das achte. Mein Herz und meine
Seele fühlen sich wie ein Vulkan an. Es sucht eine Gelegenheit um
auszubrechen. In der Natur gibt es ebenfalls viele Dinge, die wie
ein Vulkan darauf warten auszubrechen. Genau wie Obstbäume... Welche
Obstsorte es auch sein mag, sie hängt an ihrem Ast, und wartet
ungeduldig darauf, nicht abzufallen bevor sie nicht reif ist. Dabei
geht sie mit der Zeit einen Wettkampf ein und wartet darauf, dass
der richtige Zeitpunkt kommt. Wenn es nicht so wäre, würde keine
Obstsorte zu Obst werden und somit ihre Besonderheiten an Geschmack,
Vielfältigkeit und Feinheit nicht bekommen. Ein Vulkan ist auch so.
Obstbäume zeigen ihre Schönheit als Resultat ihrer langen Mühe in
Form von Äpfeln, Granatäpfeln und vielen anderen wunderschönen
Obstsorten. Ein Vulkan weiß sehr genau, wann und wie er ausbrechen
wird. Er weiß, wann er seine Wut an die untreuen Menschen, an die Ehrimans ausbrechen soll.
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Öcalan: Man will mich vernichten |
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19.
Januar 2006 (hpg-online.com) - Ibrahim
Bilmez, einer der Anwälte, die den
Kurdenführer Abdullah Öcalan am Mittwoch
eine Stunde lang sehen konnten, erklärte
gegenüber ANF, Öcalan solle auf Imrali
in den Selbstmord getrieben werden. Er
werde einem starken psychologischen
Druck ausgesetzt. Außer der 20-tägigen
Bunkerhaft sei bereits eine weitere 7-tägige
Bunkerhaft verhängt worden.
„Wenn ich im Gefängnis Imrali vernichtet
werde, ist dafür der Staat
verantwortlich“....
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Norwegen: PKK ist eine legitime
Organisation |
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17.
Januar 2006 (hpg-online.com) - Wie Anne Lene Dale Sandsten,
Sprecherin des norwegischen Außenministeriums, gegenüber der
Nachrichtenagentur ANF mitgeteilt hat, betrachtet die
norwegische Regierung die PKK als eine legitime Organisation. „Die
EU hat diese Organisation auf ihre Terrorliste aufgenommen. Aber
für uns ist das nicht akzeptabel“, erklärte sie. Das
Außenministerium verfolge die kurdische Frage und stehe im
Kontakt mit kurdischen Gruppen, so Sandsten. Vor kurzem hatte
Sandsten als Pressesprecherin des norwegischen Außenministers
Janas Gahr Store bereits angekündigt, Norwegen betrachte die EU-Terrorliste
nicht als bindend....
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20
Tage „Bunkerstrafe“ für den Kurdenführer Abdullah
Öcalan |
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Der
Besuch seiner Geschwister Mehmet Öcalan und Havva Keser bei dem
Kurdenführer Abdullah Öcalan auf der Gefängnisinsel Imrali wurde mit
der Begründung verweigert, gegen Öcalan sei eine Disziplinarstrafe
von zwanzig Tagen Einzelzelle verhängt worden. Die zuständigen
Militärs am Schiffsanleger Gemlik hätten erklärt, es liege eine
Gerichtsbeschluss darüber vor. „Ich wollte den Beschluss lesen, aber
auch das wurde mir verweigert“, erklärte Mehmet Öcalan. „Auch die
Zeitungen, die wir mitgebracht hatten, wurden nicht angenommen“.
Rechtsanwalt Bekir Kaya erklärte dazu, dass sich sein Mandant
ohnehin in einem Ein-Personen-Gefängnis befinde. Allerdings
beinhalte diese Form der Disziplinarstrafe, die auf Antrag der
Verwaltung verhängt werde, auch eine Beschränkung des Rechtes auf
Telefongespräche, Briefkontakt und Familienbesuch. Die Verteidigung
Öcalans versuche, die Hintergründe dieser Maßnahme zu erfahren, aber
es lasse sich kein Ansprechpartner in dieser Angelegenheit finden,
da aufgrund der Feiertage das zuständige Gericht in Bursa
geschlossen sei.
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IN
ANDENKEN AN Kommandantin Ramona |
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Wir
sind in tiefer Trauer über den Tod der zapatistischen
Freiheitskämpferin Ramona. Als kurdische Frauen möchten wir allen
freiheitsliebenden Menschen und insbesondere der Chiapas Community
unser Beileid aussprechen.
Ramona ist ein Symbol des Freiheitskampfes der Frauen unterdrückter
Völker. Ihre Führungsrolle bei der Einnahme von San Cristobal hat
der Welt vor Augen geführt, dass Frauen aller Nationen ihr Schicksal
in die eigene Hand nehmen und sich dem Unrecht nicht ergeben. Die
Entschlossenheit, den Mut und die Kraft, die die Kommandantin Ramona
- trotz ihrer schweren Krankheit - im Kampf um Befreiung und
Menschenwürde ausgestrahlt hat, sind für uns ein Beispiel dafür,
dass der Freiheitsdrang von Frauen sich durch nichts aufhalten lässt.
Ihr beharrlicher Einsatz für den Entwurf und die Durchsetzung der „Revolutionären
Frauengesetze“ der EZLN zeigt, dass der Freiheitskampf von
organisieren Frauen eine Revolution in der Revolution verwirklichen
kann. Wie viel Kraft und Ausdauer dies erfordert, wissen wir als
kurdische Frauen aus der Erfahrung unseres eigenen Befreiungskampfes
nur allzu gut...
(Freie Frauenbewegung Kurdistans)
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KurdInnen machen die Freiheit Öcalans zu
ihrer Sache |
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18. Januar 2006 (hpg-online.com) - In
Êlih
(Batman) kamen Tausende in den
Stadtteilen Beþevler, Îpragaz und
Parazaryerî zusammen um zum Gebäude der
AKP gegen die Bunkerhaft des
Kurdenführers Abdullah Öcalan zu
demonstrieren. Sie riefen Parolen wie „Êlih
wird nicht mehr schlafen, bis Öcalan
frei ist“ und „Öcalan ist unsere
politische Wiedergeburt“....
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KKK: Durch die „Bunkerstrafe" kann der
Krieg außer Kontrolle geraten |
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Der
Vorstand des Exekutivkomitees der Gemeinschaft der Kommunen
Kurdistan (Koma Komalên Kurdistan KKK) warnte, dass die gegen den
Kurdenführer Abdullah Öcalan verhängte 20-tägige Bunkerstrafe (verschärfte
Isolation) dazu führen könne, dass der Krieg völlig außer Kontrolle
gerate. Die KKK rief das kurdische Volk überall, wo es sich befindet,
zum Aufstand auf.
Der Vorstand der Koma Komalên Kurdistan erklärte, der türkische
Staat habe „seit letztem Jahr die Politik gegen den Kurdenführer
Abdullah Öcalan nach und nach in eine Vernichtungspolitik verwandelt
und dies auch 2006 fortgesetzt."
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„Die
Beschlüsse der MGK ist die Entscheidung zum totalen
Krieg“ |
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Der Vorsitzender des Exekutivrates der Gemeinschaft der Kommunen
Kurdistans (KKK) Murat Karayilan hat die auf der letzten Sitzung des
Nationalen Sicherheitsrates (MGK) gefassten Beschlüsse als „Entscheidung
zum totalen Krieg“ bezeichnet. Damit solle die Türkei in einen
Polizei- und Jandarma-Staat verwandelt werden.
Die Widersprüche innerhalb des Systems in der Türkei werden
zunehmend stärker, erklärte Karayilan. Es bestehe Bedarf nach einer
neuen Politik und neuen Politikern, die in der Lage seien, die
bestehenden Probleme zu erkennen und den Mut aufbrächten, diese zu
lösen. Hauptthema der letzten drei Sitzungen des MGK sei die
kurdische Frage gewesen, so Karayilan. „Trotzdem wird immer nur das
auswendig Gelernte wiederholt. Mit Konzepten, die sich immer wieder
um den gleichen Punkt drehen, lässt sich für die Türkei nichts
gewinnen.“
Karayilan erinnerte daran, dass es ähnliche Pläne bereits 1994
gegeben habe, die gewünschten Resultate damit jedoch nicht erreicht
worden seien. Darüber hinaus hätten sich die regionalen Bedingungen
geändert. „Die Türkei wird eine Niederlage erleiden, wenn sie diese
Politik weiter verfolgt. Auch aus den jüngsten Erklärung aus dem
Generalstab wird deutlich, dass sie die Türkei in einen Polizeistaat
oder sogar in einen Jandarma-Staat verwandeln wollen.“
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HPG-Bilanz 2005 |
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Die
Volksverteidigungskräfte (HPG) haben eine Bilanz des Jahres 2005
veröffentlicht. In der dazu gehörigen Erklärung heißt es: „Die
türkische Armee hat im Frühling beginnend mit dem Gebiet Botan
Angriffe gegen unsere Guerillakräfte im gesamten Gebiet des Nordens
gestartet. Während des gesamten Jahres hat der Staat auf
Kriegspolitik gesetzt. Diese Politik hat die meisten der im Jahr
2005 stattgefundenen Gefechte verursacht und wurde seit Beginn des
Sommers noch intensiviert. Damit zusammenhängend wurde der
Staatsterror gegen unsere Bevölkerung aktiviert. Entsprechend der
gleichen Politik wurde mit dem Gesetz vom 1. Juni unser Vorsitzender
komplett von der Außenwelt abgekapselt. Mit diesem Angriff auf
physischer und psychologischer Basis, der die Isolation noch
übersteigt, wurde ein gefährlicher Prozess eingeleitet. Als der
türkische Staat beim Angriff auf unsere Bevölkerung und unsere
Guerillakräfte nicht das gewünschte Resultat erreichen konnte,
setzte er alles aufs Spiel und versuchte unter Einbeziehung der
Unterstützung internationaler und regionaler Kräfte diese zum
Partner bei den Angriffen zu machen...“
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Duran Kalkan: „Im Jahr 2006 wird der Kampf noch
stärker werden“ |
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Duran Kalkan, stellvertretender Vorsitzender des
Exekutivrates der Gemeinschaft der Kommunen in Kurdistan (Koma
Komalên Kurdistan oder KKK), bewertete das Jahr 2005 aus Sicht
der Kurden als ein „Jahr der Errungenschaften“. Manche
fürchteten, die Türkei könne sich demnächst mit ihnen
verständigen: „Der Iran fürchtet, die Türkei könne sich mit der
PKK verständigen, ohne sich mit ihm abzusprechen. Auch die USA
haben Angst, denn wenn es eine solche Verständigung gäbe, wäre
man nicht auf die USA angewiesen.“
Das Jahr des Konföderalismus
Unmittelbar nach der Ausrufung der „Koma Komalên Kurdistan“
durch Öcalan hätten die Kurden bei den Newrozfeiern 2005 ihre
Unterstützung bekundet: „Newroz war ein einziger großer
Serhildan. Es war wohl das größte Newroz in der Geschichte
unseres Kampfes, unseres Volkes. 5-6 Millionen Menschen haben
sich an den Feiern direkt beteiligt. Dies bedeutet, dass die
Bevölkerung den KKK unterstützt und sich daher zum Serhildan
erhoben, sich massenhaft am politischen Kampf beteiligt hat.“
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